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AutorGlogauer, Werner
TitelKriminalisierung von Kindern und Jugendlichen durch Medien.
Wirkungen gewalttaetiger, sexueller, pornographischer und satanischer Darstellungen.
QuelleBaden-Baden: Nomos (1991), 140 S.    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monographie
ISBN3-7890-2262-4
SchlagwörterGewalt; Kommunikationsforschung; Psychische Krankheit; Kriminologie; Jugend; Vergewaltigung; Massenmedien; Medien; Jugendschutz; Video; Kriminalität; Sexueller Missbrauch
AbstractDer Prozess der Zerstoerung der sozialethischen, moralischen Grunglagen unserer Gesellschaft ist schon laengst dadurch in Gang gesetzt, dass die Gewaltdarstellungen in den Medien gegen die in den Verfassungen festgelegten Grundlagen und die entsprechenden Ziele fuer Bildung und Erziehung in den Lehrplaenen der Schulen in massiver Weise wirken. Der ueberwiegende Teil der Gewaltdarstellungen in den Medien ist dazu fiktionaler Art, er entspricht vielfach nicht den realen Gegebenheiten, bzw. er vermittelt den Heranwachsenden ein falsches Weltbild, das sie wegen unzureichender Erfahrungen von sich aus nicht korrigieren koennen (Vorbemerkung). Das Buch enthaelt im wesentlichen zwei Schwerpunkte: Der erste analysiert die gegenwaertige Produktion, Verbreitung und den Konsum von Gewaltmedien und pornographischen Darstellungen durch Heranwachsende. Die Palette dieser Medien reicht inzwischen von den Hoerspiel-Kasetten, Kriegsvideo- und Computerspielen, Billigheften, der Heavy Metal Musik, den Horrorfilmen bis hin zum BTX- System und den Mailboxen. Die Inhalte dieser Medien sind zunehmend brutaler, sadistischer, obszoener und damit noch menschenverachtender geworden. Im zweiten Teil wird ueberwiegend an konkreten Faellen (Einzelfallanalysen) der kriminalisierende Einfluss dieser Medien auf Kinder und Jugendliche im deutschsprachigen Raum dargestellt und auf entsprechende Ergebnisse in den USA eingegangen, wo teilweise jahrelange und aufsehenerregende Prozesse gegen Fernsehanstalten, Plattenfirmen, Rocksaenger, Filmproduzenten usw. von Opfern gewalttaetiger und pornographischer Darstellungen und deren Angehoerigen gefuehrt werden (Medien auf der Anklagebank) (Vorwort). "Unsicherheit, Unbedenklichkeit und nicht ausreichende Kontrolle der Erziehungsberechtigten lassen nur den Schluss zu, dass ihr Verantwortungsbewusstsein gegenueber dem Medienkonsum der Heranwachsenden maessig entwickelt ist."(S. 140).
Erfasst vonDeutsches Jugendinstitut, München
Update1998_(CD); 2001/1
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