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AutorenGolomb, Egon; Geller, Helmut
Sonst. PersonenGolomb, Egon (Hrsg.); Geller, Helmut (Hrsg.)
TitelAdoption zwischen gesellschaftlicher Regelung und individuellen Erfahrungen. Bd. 1.
QuelleEssen: Westarp (1992), 341 S.    Verfügbarkeit 
ReiheSerie Sozial- und Politikwissenschaften. 6.1
BeigabenLiteraturangaben
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Monographie
ISBN3-89432-058-3
SchlagwörterEmpirische Untersuchung; Mutter-Kind-Beziehung; Kindeswohl; Adoption; Eltern; Adoptionsvermittlung; Bericht
AbstractAdoption konstituiert eine Triangel von abgebenden Muettern, Adoptiveltern und Adoptierten. Als solche ist sie ein problematisches, weil nicht eindeutiges Verhaeltnis, das von der normalen Regelung der Zuordnung von Kindern zu Eltern abweicht. Die zwischen den Aspekten von Weggabe und Annahme und den jeweils damit verknuepften Konnotationen gegebene Spannung ist Ursache einer Ambivalenz, die das Verhaeltnis der einzelnen wie der Gesellschaft insgesamt zur Adoption kennzeichnet. Dieser Doppelaspekt schlaegt sich auch in der historischen Betrachtung nieder, wobei in der gesellschaftlichen Einschaetzung deutlich eine durchgehende Zurueckhaltung erkennbar ist. Soziologisch laesst sich diese Situation unter den Stichwoertern der Institutionenkonkurrenz und des Institutionenschutzes im Verhaeltnis zum eindeutigen Normalfall der biologisch gewachsenen Familie theoretisch aufarbeiten und verstehend analysieren. Angesichts solcher Barrieren werden alle Versuche problematisch, Adoption zu Zwecken zu instrumentalisieren, die ausserhalb des Adoptionsgeschehens liegen. (A) In der vorliegenden Untersuchung sollten Ursachen, Entscheidungsprozesse und Folgewirkungen von Adoptionen fuer alle beteiligten Kategorien analysiert werden, um das Problemfeld umfassend zu bestimmen und um dann Vorschlaege fuer politisches Handeln in diesen Bereichen zu erarbeiten. Um moeglichst viele Aspekte beruecksichtigen zu koennen, wurden Frauen, die waehrend einer Schwangerschaft oder spaeter Adoption als moegliche Perspektive zur Loesung von Problemen erwogen haben, befragt, also Frauen, die entweder ihr Kind zur Adoption freigegeben haben oder ihr Kind spaeter selbst aufzogen, oder einen Schwangerschaftsabbruch hatten durchfuehren lassen. Weiter wurden Adoptiveltern und erwachsene Adoptierte in die Untersuchung einbezogen. Schliesslich werden Personen, die sich professionell mit dem Problemkreis befassen, Schwangerschaftskonfliktberater/innen und Adoptionsvermittler/innen, interviewt. Insgesamt wurden 114 Gespraeche gefuehrt. Der Erhebungszeitraum erstreckte sich von November 1985 bis September 1986. Zum Vergleich wurden neben den Einstellungen direkt Betroffener auch die der Gesamtbevoelkerung zur Adoption erhoben. Dies geschah im Dezember 1988 im Rahmen einer Mehrthemenumfrage des Emnid- Instituts. (Siehe auch die Baende 3, 4 und 5 in dieser Bibliographie)
Erfasst vonDeutsches Jugendinstitut, München
Update1998_(CD); 2001/1
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