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AutorZumkeller, Lutz
TitelProbleme auslaendischer Kinder und Jugendlicher in Berlin-Kreuzberg.
Wie reagiert die Jugendhilfe?
QuelleIn: Materialien zur Heimerziehung, (1991) 1/2, S. 22-26    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0723-2047
SchlagwörterFamilie; Kind; Jugendsozialarbeit; Jugendamt; Ausländer; Jugendlicher
AbstractDer Bericht schildert die Erfahrungen in der Jugendhilfe fuer auslaendische Kinder und Jugendliche im Jugendamt des Bezirksamts Berlin Kreuzberg. Er konzentriert sich auf die Betreuung von tuerkischen und arabischen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien. Die Darstellung der Situation der beiden Gruppen zeigt erhebliche Unterschiede bezueglich der Gruende fuer den Aufenthalt in Berlin, ihres Status' und ihrer Belastungen, die unterschiedliche Hilfen erfordern bzw. erfordern wuerden. Waehrend tuerkische Familien ganz ueberwiegend im Zusammenhang mit Arbeitsmigration nach Deutschland kamen, sind die hier vorgestellten arabischen Familien (palaestinensischer und libanesischer Herkunft) Fluechtlinge, Asylantragsteller oder abgelehnte Asylbewerber mit laengerfristiger Duldungsbescheinigung, die die Kriegswirren in ihren Heimatregionen zur Emigration veranlassten. Aus der Arbeit des Autors und anderer mit diesen unterschiedlichen Gruppen von Kindern/ Jugendlichen und Familien werden vorwiegend individuumzentrierte Hilfen beschrieben. Daraus geht deutlich hervor, dass ein vielfaeltiger Mangel an Fachkraeften, geeigneten Einrichtungen fuer die spezifischen Beduerfnisse der Betroffenen bis hin zu einfachsten Voraussetzungen (wie z. B. Uebersetzungen von wichtigen Formularen) die Moeglichkeit fuer Beratung und Unterstuetzung stark einschraenken. Jugendhilfe fuer auslaendische Kinder und Jugendliche wird aus der Sicht des Autors immer noch als "Manoevriermasse" im Haushalt betrachtet (seit 10 Jahren keine neuen Planstellen). Jugendhilfe erhaelt haeufig zufaellige Zuege, indem Freie Traeger die Dringlichkeit von Aufgaben nachweisen muessen. Eine laengerfristige Konzeption und Kooperation mit dem Ziel praeventiver Taetigkeit anstelle der bisher fast ausschliesslichen akuten Problembearbeitung ist besonders wegen der kurzfristigen Zuwendungspraxis des oeffentlichen Traegers nicht moeglich. Die Hoffnungen auf das neue Kinder und Jugendhilfegesetz relativieren sich allerdings wieder durch die vielen enthaltenen Kann- Bestimmungen.
Erfasst vonDeutsches Jugendinstitut, München
Update1998_(CD); 2001/1
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