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AutorVoit, Hermann
TitelAllgemeinbildendes Schulwesen 1989/90.
QuelleIn: Wirtschaft und Statistik, (1991) 3, S. 197-202    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0043-6143
SchlagwörterBildungsbeteiligung; Schule; Schulwesen; Statistik; DDR; Deutschland-BRD
AbstractNach der Vereinigung der beiden deutschen Staaten werden in dieser vom Statistischen Bundesamt herausgegebenen Zeitschrift erstmals in einer vergleichenden Betrachtung statistische Strukturdaten ueber das allgemeinbildende Schulwesen in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Gebietsstand vor dem 3. Oktober 1990 einschliesslich Berlin (West) und im Gebiet der ehemaligen DDR dargestellt. Dies wurde moeglich, nachdem bisher nicht zugaengliche schulstatistische Zusammenstellungen des ehemaligen DDR- Ministeriums fuer Bildung und Wissenschaft ausgewertet werden konnten, so dass jetzt ein Grundbestand an Schuldaten in vergleichbarer Form verfuegbar ist. Vorgelegt werden Zahlen fuer die Schuljahre 1988/89 und 1989/90, den beiden letzten Jahren vor der Vereinigung. Aus den Untersuchungsergebnissen: in der Bundesrepublik wurden im Schuljahr 1989/90 rund 6, 7 Millionen Schueler gezaehlt. Ihre Zahl hat sich gegenueber dem Vorjahr um 30.700 erhoeht (+ 0, 5%) und war damit seit 15 Jahren erstmals wieder angestiegen. In der DDR wurden im Schuljahr 89/90 rund 2, 1 Millionen Schueler ermittelt, deren Zahl sich seit dem vorhergehenden Schuljahr um 34.700 (+ 1, 7%) erhoehte. Hier nahm die Zahl der Schueler schon seit 1987/88 wieder zu. Zu den Schulabschluessen: Am Ende des Schuljahres 88/89 wurden in der Bundesrepublik insgesamt rund 708.000 Schueler aus den allgemeinbildenden Schulen entlassen. Davon hatten 29, 9% den Hauptschulabschluss, 25, 6% den Realschulabschluss und 26, 1% das Abitur erworben. In der ehemaligen DDR verliessen am Ende dieses Schuljahres insgesamt rund 176.000 Jugendliche die Schule, davon 6, 6% mit dem Abgangszeugnis nach der 8. Klasse der polytechnischen Oberschule, 76, 8% mit dem Abschlusszeugnis der 10klassigen polytechnischen Oberschule und 11, 3% mit der Hochschulreife. Allerdings macht der Verfasser darauf aufmerksam, dass die Absolventenquoten der allgemeinbildenden Schulen nur ein unvollstaendiges Bild ueber den alterstypischen Bildungserwerb ergeben. Fuegt man die an beruflichen Schulen erworbenen Schulabschluesse hinzu, dann ergibt sich fuer das Abgangsjahr 1989, dass in der Bundesrepublik mehr als ein Drittel aller Jugendlichen (35, 3%) den Hauptschulabschluss und 43, 6% den Realschulabschluss oder die Fachschulreife erlangten. Insgesamt 28, 9% der alterstypischen Bevoelkerung erwarben die Fachhochschul- und Hochschulreife. Entsprechend der staatlichen Bildungslenkung in der ehemaligen DDR konzentrierte sich dort die ueberwiegende Mehrheit der Jugendlichen auf den Abschluss der 10klassigen polytechnischen Oberschule. Der Anteil der erfolgreichen Absolventen der erweiterten Oberschule an der altersgleichen Bevoelkerung betrug 8, 4%. Zaehlt man den Anteil der Absolventen der Berufsausbildung mit Abitur hinzu (4, 3%), dann belief sich die Abiturientenquote in der ehemaligen DDR auf 12, 7%.
Erfasst vonSekretariat der Kultusministerkonferenz, Bonn
Update1998_(CD); 2001/1
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