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AutorOelschlaegel, Dieter
TitelGemeinwesenarbeit als oekosoziale Perspektive in der Sozialarbeit- Gesellschaftliche Entwicklungen.
QuelleIn: Theorie und Praxis der sozialen Arbeit, 42 (1991) 4, S. 142-152    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0342-2275
SchlagwörterHandlungskompetenz; Soziale Entwicklung; Sozialpolitik; Gemeinwesenarbeit; Sozialarbeit; Lebenswelt; Paradigma
AbstractAngesichts der demographischen Entwicklung in den naechsten zwei Jahrzehnten, der zu erwartenden Veraenderungen in Wirtschaft und Arbeitsmarkt, des sozialen Wandels bei Familie (v. a. mehr Alleinerziehende) und Nachbarschaft werden verstaerkt andere Gewichtungen in den Grundzuegen von Sozialpolitik erforderlich machen, v. a. Vorrang ambulanter vor stationaerer Hilfe; vermehrte Koordination und Vernetzung sozialer Dienste; Staerkung "alltagsweltlicher Unterstuetzungsnetze". Aehnlich der Theorieentwicklung in den Sozialwissenschaften hat sich die Theorie der Gemeinwesenarbeit (GWA) am oekosozialen Paradigma ausgerichtet und Konzepte entwickelt, die vom Menschen in seiner konkreten physischen und sozialen Umwelt ausgehen. GWA versteht "Lebenswelt" als "Moeglichkeitsraum, in dem das Individuum immer Handlungsalternativen hat." Dieser Moeglichkeitsraum stellt immer ein Verhaeltnis zwischen Moeglichkeiten von Handeln und dessen Behinderungen dar. Fuer die GWA stellt das Lebensweltkonzept die Moeglichkeit dar, die Handlungsalternativen und die Handlungsfaehigkeit des jeweiligen Menschen insgesamt im Zusammenhang mit der gesellschaftlichen Bedingtheit von Lebenswelt zu analysieren und auf dieser Grundlage zu versuchen, die "Kontrolle ueber die Lebensbedingungen" und damit die Handlungsspielraeume zu erweitern. Felder fuer eine so konzipierte GWA sind v.a.: Angebote an "nuetzlichen Dienstleistungen" (z. B. Beratung, Betreuung, Aufbau einer bewohnerorientierten Infrastruktur, Herstellung von sozialen Netzen im Quartier, Hilfe bei der Artikulation von Problemen); Aktivierung; Kulturarbeit; "Einmischung" (Mielenz) und Skandalisierung: wie koennen die Probleme der Lebenswelt in der gesellschaftlichen und politischen Sphaere wirksam zur Sprache gebracht werden? Skandalisierung meint die oeffentliche Thematisierung der Versaeumnisse und Maengel staatlicher und kommunaler Sozialpolitik, das Aufzeigen konkreter Probleme und ihrer Ursachen und Forderungen zu ihrer Behebung.
Erfasst vonDeutsches Jugendinstitut, München
Update1998_(CD); 2001/1
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