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AutorKallert, Heide
Titel"Auslaendische" Kinder und Jugendliche in der Heimerziehung.
QuelleIn: Materialien zur Heimerziehung, (1991) 1-2, S. 1-4    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0723-2047
SchlagwörterKind; Multikulturelle Erziehung; Jugendhilfe; Heimerziehung; Ausländer; Jugendlicher
AbstractIm Rahmen einer Fachtagung der Internationen Gesellschaft fuer Heimerziehung zur "Jugendhilfe in einer multikulturellen Gesellschaft" (1990) wurden auch die Probleme von auslaendischen Kindern und Jugendlichen in der Heimerziehung eroertert. Um Schlussfolgerungen fuer eine in diesem Zusammenhang diskutierte multikulturelle Heimerziehung entwickeln zu koennen, muessen u. a. die Gruende fuer den Heimaufenthalt von auslaendischen Heimbewohnern geklaert werden. Bei Maedchen zeigte sich, dass zu Konflikten mit den Eltern in der Pubertaet haeufig auch kulturelle Konflikte treten (beispielsweise gehoert der Freund einer anderen Kultur an als der Vater). Sehr unterschiedlich dazu ist die Situation von "unbegleiteten minderjaehrigen Fluechtlingen", die geflohen sind oder von ihren Eltern "in Sicherheit" geschickt wurden und die zumeist nach ihrer Ankunft in ein Heim aufgenommen werden. Die im Zusammenhang mit der Diskussion um eine "multikulturelle Gesellschaft" gebrauchte -abstrakte- Formel der gegenseitigen Akzeptanz bei Wahrung der kulturellen Identitaet als paedagogisches Programm stoesst bei der Realisierung im Alltag der Heimerziehung auf konkrete Probleme. Ist die Zielsetzung beispielsweise eher mit monoethnischen oder mit multiethnischen Gruppen zu erreichen? Laesst sich vom gleichen Herkunftsland schon auf eine verbindende, gemeinsame kulturelle Identitaet schliessen? Welche Schwierigkeiten zeigen sich bei der Arbeit von deutschen Erziehern, insbesondere Erzieherinnen, mit auslaendischen Heimbewohnern? Abschliessend wird die Abhaengigkeit der Zukunftsperspektiven dieser Kinder und Jugendlichen von oekonomischen (Berufsausbildung) und rechtlichen Bedingungen und von der gesellschaftlichen Erfahrung ihres Auslaender-Status (Auslaenderfeindlichkeit) eroertert.
Erfasst vonDeutsches Jugendinstitut, München
Update1998_(CD); 2001/1
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