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TitelEinsatzort P'ecs. Deutsche Lehrer nach Osteuropa.
QuelleIn: Uni, 15 (1991) 2, S. 9-12    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0344-4228
SchlagwörterAuswärtige Kulturpolitik; Lehrer; Deutsch als Fremdsprache; Ausland; Osteuropa; Ungarn
AbstractDie Grenzen nach Osteuropa werden immer durchlaessiger. Dies gilt inzwischen auch fuer deutsche Lehrerinnen und Lehrer, die auf der Grundlage von Kulturabkommen in osteuropaeischen Laendern Deutsch als Fremdsprache unterrichten. Vorreiter spielte Ungarn, es folgen jetzt Polen, die CSFR und Rumaenien. UNI berichtet ueber diese Programme und ueber die Erfahrungen der ersten Teilnehmer. Seit 1989 besteht bereits ein Lehrerprogramm in Ungarn. Die teilnehmenden Lehrkraefte sind entweder vom Schuldienst freigestellt oder durch die Zentralstelle fuer Arbeitsvermittlung in Frankfurt (ZAV) vermittelt worden. Die Ungarn haben sich bereit erklaert, jedem Lehrer eine Wohnung zur Verfuegung zu stellen. Das Wohnungsproblem ist aber trotz dieser grundsaetzlichen Bereitschaft Ungarns offenbar nicht immer zur Zufriedenheit der deutschen Lehrer geloest. Manche bringen sich Material mit, um die Wohnung erst einmal instand zu setzen. Die deutschen Lehrkraefte sind an allen Schularten und Schulstufen in Ungarn taetig, mittlerweile sogar auch schon an sechs Paedagogischen Hochschulen. Es sind vor allem Lehrer gefragt, die Deutsch als Fremdsprache unterrichten koennen. Als Nebenfaecher sind meist Geschichte, Kunst oder Musik erwuenscht. Die deutschen Lehrkraefte in Ungarn berichten ueber eine hohe Lernmotivation ihrer Schuelerinnen und Schueler. Das steht ganz im Gegensatz zu den Erfahrungen der Lehrer im Programm "Deutsche Lehrer in die USA", bei dem die Paedagogen oft ueber Disziplinprobleme, einen hohen Verwaltungsaufwand waehrend des Unterrichts und mangelndes Interesse ihrer Schueler klagen. Die ungarischen Schueler hingegen sind motiviert und reagieren sehr aufgeschlossen auf Unterrichtsformen und -methoden, die ihnen neu sind. Auf der Grundlage des bilateralen Kulturabkommens wird von den deutschen Lehrern nicht nur Unterricht erwartet, sondern auch die Uebernahme von Vortraegen oder kulturellen Betaetigungen. Insbesondere in Gebieten mit deutschen Minderheiten gibt es alle moeglichen Vereinigungen, die die Lehrer zu Vortraegen einladen. Im Ungarnprogramm waren zum 1. September 1990 bereits 46 Lehrkraefte taetig. Auch in anderen osteuropaeischen Staaten laufen derartige Programme mit guter Bewerbernachfrage. Nur fuer Rumaenien gibt es bisher wenige Interessenten.
Erfasst vonSekretariat der Kultusministerkonferenz, Bonn
Update1998_(CD); 2001/1
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