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AutorNeve, Hubert M. de
TitelUniversity teachers' thinking about lecturing: student evaluation of lecturing as an improvement perspective for the lecturer.
QuelleIn: Higher education, 22 (1991) 1, S. 63-91    Verfügbarkeit 
Spracheenglisch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
SchlagwörterUnterrichtsmaterial; Hochschullehrer; Hochschuldidaktik; Hochschule; Effizienz; Student; Belgien
AbstractDer Autor ist an der Katholischen Universitaet Loewen in Belgien taetig. Er geht im vorliegenden Beitrag der Frage nach, welchen Nutzen es bringt, wenn Studenten ihre Hochschullehrer beurteilen. Lassen sich auf diese Weise die Lehrveranstaltungen verbessern? Wie reagieren die Hochschullehrer auf Beurteilungen durch ihre Studenten? In einem komplizierten empirischen Verfahren hat er die Selbsteinschaetzungen einiger Hochschullehrer der Universitaet Loewen verglichen mit den Beurteilungen, die die Studenten ueber deren Lehrveranstaltungen abgaben. Dabei interessierte ihn insbesondere die subjektive Theorie, die die jeweiligen Hochschullehrer im Hinblick auf ihre hochschuldidaktische Aufgabe entwickelt hatten. Deutlich wurde bei den von De Neve untersuchten Fallbeispielen, dass diese subjektive Theorie der einzelnen Professoren bereits entscheidend die Art der Reaktion auf die Studentenurteile beeinflusste. Bei einem der Hochschullehrer dieser Studie hatten die Studenten zum Beispiel deutlichere Direktiven oder Anweisungen in dessen Lehrveranstaltungen vermisst. Der Hochschullehrer meinte darauf, dass er diesen spezifischen Stil der Lehre nicht schaetze. Ausserdem meinte er, dass eine Verbesserung in der Klarheit der Ausfuehrungen schon deshalb nicht moeglich sei, da die teilnehmenden Studenten eine zu heterogene Gruppe bildeten. Diese und aehnliche Aeusserungen setzt De Neve in Verbindung zu den von ihm ermittelten subjektiven Theorien der Hochschullehrer. Deutlich wird dabei, dass ein Hochschullehrer nur dann eine Dimension in seinem Lehrverhalten als verbesserungsbeduerftig ansieht, wenn diese Dimension fuer ihn immer schon eine Rolle gespielt hat. Eine Dimension, die in der jeweiligen subjektiven Theorie nicht vorkommt, wird als unwesentlich angesehen. De Neve bezeichnet dies geradezu als einen "blinden Fleck" in der persoenlichen Einstellung des Hochschullehrers zu seinen Lehraufgaben. Bei den von ihm untersuchten Fallbeispielen stellt De Neve jedenfalls fest, dass es den Professoren leichter faellt, zahlreiche Wege zur Fortsetzung ihrer immer schon geuebten Vorlesungspraxis ausfindig zu machen als eine Aenderung oder Verbesserung vorzunehmen.
Erfasst vonSekretariat der Kultusministerkonferenz, Bonn
Update1998_(CD); 2001/1
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