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AutorKemper, Thomas
TitelBildungsbeteiligung von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund - in Abhängigkeit von der schulstatistischen Operationalisierung.
Paralleltitel: Educational participation of students with migration background - as a function of the specific school statistical operationalization.
QuelleIn: Die deutsche Schule, 109 (2017) 1, S. 91-115
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BeigabenIllustrationen
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0012-0731
URNurn:nbn:de:0111-pedocs-147780
SchlagwörterBildungsbeteiligung; Generation; Eltern; Schule; Schulbesuch; Schulform; Gymnasium; Schüler; Sprachgebrauch; Datenerfassung; Migration; Migrationshintergrund; Statistik; Förderschule; Konzeption; Deutschland; Nordrhein-Westfalen
AbstractNordrhein-Westfalen (NRW) erfasst im Rahmen einer auf Aggregatdaten basierenden Schulstatistik einen Migrationshintergrund, der von den KMK-Vorgaben abweicht. Das Erhebungskonzept der NRW-Statistik bietet seit wenigen Jahren aufgrund von zusätzlichen Schülermerkmalen und ergänzenden Elterninformationen neue analytische Möglichkeiten. Für die Grundgesamtheit der Schülerinnen und Schüler in NRW kann exemplarisch überprüft werden, inwiefern Ergebnisse zur Bildungsbeteiligung von der gewählten Operationalisierung des Migrationshintergrundes abhängen. Es zeigt sich, dass ein unter Einbezug von Elternmerkmalen weiter gefasster Migrationshintergrund mit geringeren Förderschulbesuchs- und höheren Gymnasialbesuchsanteilen einhergeht und dass die schulformbezogenen Bildungsdisparitäten im Vergleich zu Schülerinnen und Schülern ohne Migrationshintergrund geringer ausfallen. Zudem werden die schulstatistischen Potenziale des Datensatzes gegenüber anderen Erhebungsansätzen - etwa gemäß KMK-Empfehlung - diskutiert. (DIPF/Orig.).

This article exemplarily highlights a new statistical approach to determining information on the migration background of students at aggregate level in the Federal State North Rhine-Westphalia (NRW). This approach provides new analytical opportunities due to additionally collected student characteristics and supplementary information on their parents. In particular, the data enable analyses of the educational participation of students depending on the specific operationalization of migration background. We find that a migration background following a broader definition (i.e., which additionally relies on parental migration characteristics) is linked to lower attendance rates in schools for children with special needs and higher attendance rates in upper secondary schools (Gymnasien). Following this approach we also find that disparities in attendance of different school types are lower in comparison to students without a migration background. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Frankfurt am Main
Update2017/4
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