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Literaturnachweis - Detailanzeige

AutorBerthelmann, Ronald
TitelLeben in der Risikogesellschaft.
QuelleIn: Jugendpolitik, (1991) 1, S. 10-12    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0939-8635
SchlagwörterJugendpolitik; Risikogesellschaft; Risiko; Zukunft
AbstractDie globalen Herausforderungen und Bedrohungen und die dadurch fuer Kinder und Jugendliche entstandenen Notwendigkeit, das Leben in der "Risikogesellschaft" zu lernen, sind die Ausgangsbedingungen fuer zukuenftige Kinder und Jugendpolitik, die sich die "Empfindungen und Haltungen der Kinder und Jugendlichen zu eigen" machen muss. Gleichzeitig hat sich in vielen persoenlichen und gesellschaftlichen Bereichen die Lebenssituation der Kinder und Jugendlichen veraendert: familiaere und Ausbildungssituation, Konsumniveau, psychische Belastung v. a. durch Leistungsdruck usw. Die glatte "Normalbiographie" gilt fuer einen immer kleineren Teil der Kinder und Jugendlichen. Jugendpolitik muss sich dementsprechend in alle fuer Kinder und Jugendliche relevanten Politikbereiche einmischen und dabei vom "organisierenden Zentrum" des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) ausgehen. Zentrale Aufgaben einer solchen Kinder- und Jugendpolitik sind somit: gleiche Lebenschancen fuer Kinder und Jugendliche in unterschiedlichen Regionen und besonders in den oestlichen Bundeslaendern; Kinderpolitik staerken: Partizipation von Kindern an fuer sie wichtigen Entscheidungen; Staerkung der Rechte der Jugendhilfeausschuesse; neue Kooperationsformen zwischen Kinder-/ Jugendarbeit und Schule; ausreichender jugendgemaesser und bezahlbarer Wohnraum - Moeglichkeiten sowohl in der fruehkindlichen Erziehung als auch bei den freiwilligen Angeboten der Kinder- und Jugendarbeit zur gemeinsamen Entwicklung als Gegengewicht zur Individualisierung; Politik fuer Maedchen; multikulturelles Lernen; Kinder- und Jugendpolitik vor Ort; Einmischung in die Zukunftsfragen; gesellschaftliche und politisch Aufwertung des ehrenamtlichen Engagements in der Jugendarbeit. Abschliessend fordert der Autor, dass im Bereich von Politik und Administration ein eigenstaendigeres Jugendministerium die Federfuehrung bei allen entsprechenden Gesetzesvorhaben erhalten muss.
Erfasst vonDeutsches Jugendinstitut, München
Update1998_(CD); 2001/1
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