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Literaturnachweis - Detailanzeige

AutorHurrelmann, Bettina
Titel"Lesen ist Familiensache - wirklich".
QuelleIn: Neue Sammlung, 32 (1992) 2, S. 235-230    Verfügbarkeit 
Sprachedeutsch
Dokumenttypgedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN0028-3355
SchlagwörterLeitbild; Sozialisationsforschung; Familie; Lesegewohnheit; Unterrichtsmaterial; Fachdidaktik; Deutsch; Literarische Erziehung; Leseerziehung; Lesen
AbstractIn Familien, in denen die Erwachsenen ihre Mediennutzung stark auf Buecher konzentrieren, ist bei den Kindern eine hoehere Lesefreudigkeit und Lesefrequenz festzustellen. Die meisten Eltern wissen, dass sie sich um die Leseerziehung ihrer Kinder kuemmern sollten. Oft sind sie aber dazu nicht in der Lage, weil ihnen die entsprechende Kompetenz fehlt oder weil sie nach einem anstrengenden Arbeitstag nicht mehr ueber die dafuer notwendige Energie verfuegen. Die Lesewerbung, die sich an die Familien richtet, kann weder das tatsaechliche Verhalten der Eltern entscheidend beeinflussen, noch die Kompetenzen der Eltern zur Unterstuetzung der Leseentwicklung ihrer Kinder foerdern. Die Werbung erreicht bestenfalls die Muetter, von deren Verhalten "die Lesekarriere der Kinder so gut wie ausschliesslich abhaengt". Schliesslich erschwert der Strukturwandel der Familie "das Lesen als eine gemeinsame kulturelle Alltagspraxis von Erwachsenen und Kindern". Lesen ist daher fuer zahlreiche Kinder "zur Sache der Schule geworden". Dort besteht ausreichend Zeit, um Leseanlaesse zu schaffen und die Moeglichkeit, zwischen Erwachsenen und Gleichaltrigen ueber Literatur zu sprechen. Bei der wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Diskussion um das Lesen ist aber auch die Literaturdidaktik gefordert, deren Beitraege zu diesem Themenbereich noch viel zu selten sind.
Erfasst vonHessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update1998_(CD); 2001/1
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