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AutorGoik, Stephan
TitelKooperative Bildungssettings.
Die Bildungsqualität betrieblicher Angebote im allgemeinbildenden Schulwesen aus Sicht der Schülerinnen und Schüler.
QuelleGießen: Univ. (2012), 237 S.
PDF als Volltext (1); PDF als Volltext (2)  Link als defekt melden    Verfügbarkeit 
Gießen, Univ., Diss., 2012.
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; Monographie
URNurn:nbn:de:hebis:26-opus-107594
SchlagwörterBildung; Allgemeinbildung; Reformpädagogik; Befragung; Bildungsforschung; Clusteranalyse; Evaluation; Faktorenanalyse; Interview; Korrelation; Qualitative Forschung; Varianzanalyse; Bildungsgeschichte; Soziale Ungleichheit; Reproduktion; Förderungsmaßnahme; Schule; Schuljahr 08; Schuljahr 09; Hauptschule; Integrierte Gesamtschule; Arbeitsschule; Kooperative Gesamtschule; Schulverdrossenheit; Prozessorientierung; Lernort; Außerschulisches Lernen; Arbeitslehre; Polytechnische Bildung; Regressionsanalyse; Berufsbildung; Berufsvorbereitung; Betriebspraktikum; Forschungsstand; Förderschule; Analyse; Hochschulschrift; Kooperation; Modell; Qualität; Wirkung; Wirkungsforschung; Betrieb; Jugendlicher; Deutschland
AbstractDas in dieser Studie untersuchte Förderkonzept SchuB (Lernen und Arbeiten in Schule und Betrieb) wurde zum Schuljahr 2004/2005 von der hessischen Landesregierung aufgelegt. Es richtet sich an Hauptschüler/-innen, die aufgrund schlechter schulischer Leistungen und negativer schulischer Erfahrungen mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Schulabschluss erlangen werden [...]. Diesen abschlussgefährdeten Jugendlichen soll es ermöglicht werden, einen Hauptschulabschluss zu erwerben, um so auch einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu erhalten. [...] Kern des Konzeptes bilden Langzeitbetriebspraktika, die an zwei Tagen pro Woche stattfinden, wodurch ein Lernortwechsel strukturell verankert wurde. Innerhalb und außerhalb des Unterrichts werden die Schüler/-innen außerdem sozialpädagogisch betreut. [...] Aufbau der Arbeit: Der theoretische Teil artikuliert im zweiten Kapitel ein Problem im Verhältnis zwischen Jugend und Schule als Ergebnis einer doppelten Nicht-Passung: erstens zwischen den Anforderungen der Schule und den jugendkulturellen Orientierungen sowie zweitens zwischen dem schulischen Habitus und den milieuspezifischen Habitus der Schüler/-innen. [...] Im dritten Kapitel wird das SchuB-Konzept ausführlich dargestellt und seine impliziten Annahmen werden unter Rückgriff auf verschiedene Theorien expliziert. Dabei kommen u.a. Sozialisations- und Motivationstheorien zur Anwendung. [...] Im vierten Kapitel wird die Geschichte des betrieblichen Lernens nachgezeichnet. Ausgehend von Arbeitsschulkonzepten und Ansätzen zur polytechnischen Bildung wird die Entwicklung beruflicher/technischer Bildung bis zum heutigen Stand der Berufsorientierung im allgemeinbildenden Schulwesen dargestellt. [...] Dieses Kapitel schließt mit einer systematischen Darstellung des aktuellen Standes berufsorientierender Bildungsangebote. Im fünften Kapitel wird auf der Grundlage der Schuleffektivitätsforschung ein Rahmenmodell zur Bildungsqualität [...] des SchuB-Konzeptes entwickelt. [...] Das sechste Kapitel gibt einen Überblick über den Forschungsstand. Dieser fokussiert auf drei Forschungsstränge zum betrieblichen Lernen. Erstens liegt inzwischen eine ganze Reihe von Evaluationsstudien zu ähnlichen Förderkonzepten vor, deren Ergebnisse dargestellt und kritisch reflektiert werden. Zweitens weist die Forschung zum regulären Betriebspraktikum einige Unzulänglichkeiten dieses Instrumentes nach. Deshalb ist es sinnvoll, danach zu fragen, welche Funktionen ein Praktikum realistischerweise erfüllen kann und wie es organisiert sein muss, um bestimmte Wirkungen herbeizuführen. Drittens dient die Berufsbildungsforschung - vor allem Befunde aus der beruflichen Benachteiligtenförderung sowie zur Qualität der dualen Ausbildung - dazu, die teilweise überhöhten Erwartungen an das Praktikum zu relativieren und auf empirischer Basis einzuschätzen. [...] Die Dissertation geht der Qualität des Betriebspraktikums im kooperativen Bildungssetting SchuB nach. In Kapitel 7 der Arbeit werden dazu folgende Fragestellungen entwickelt: 1. Wie ist das betriebliche Angebot im Rahmen des SchuB-Klassenprojektes gestaltet? 2. Welche Wirkung haben die Betriebspraktika aus Sicht der Jugendlichen? 3. Wie beurteilen die Jugendlichen die Prozessqualität im Hinblick auf ihre individuelle Persönlichkeits- und Bildungsentwicklung? Ziel dieser Studie ist es, anhand der Prozessqualitätsmerkmale zu untersuchen, wie der Praxisanteil in SchuB konkret zum Gelingen der Maßnahme beiträgt. [...] Im achten Kapitel wird das Forschungsdesign dargestellt. Die Untersuchung wurde quantitativ angelegt und mittels eines standardisierten Fragebogens zum Ende des Schuljahres 2009/2010 durchgeführt. [...] Im letzten Teil werden zunächst die Ergebnisse als Antworten auf die Forschungsfragen formuliert. Im Zentrum steht dabei die Faktorenstruktur der Prozessqualität. Dadurch sollen Aussagen über die Allgemeingültigkeit der im Modell benannten Prozessqualitätsdimensionen gemacht werden können. Anschließend wird die Wirkung anhand der beiden Wirkungsbereiche Rück-Wirkung und Berufsorientierung vorgestellt. Schließlich wird untersucht, ob zwischen der Prozess- und der Wirkungsqualität Zusammenhänge bestehen. Im Schlusskapitel werden die Daten unter Bezug auf die theoretische Fundierung der Studie diskutiert. (DIPF/Orig.).
Erfasst vonDeutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt am Main
Update2015/1
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