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AutorWurm, Anita
TitelErziehung zur Friedensfähigkeit.
Ein Drei-Phasen-Modell als Grundlage multisensorischer und multiperspektivischer Herangehensweisen an friedenspädagogische Themen- und Aufgabenfelder in schulischen Kommunikationssituationen. Dissertation.
QuelleWien (2014), 327 S.
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Zugl.: Alfter, Univ., Diss., 2014.
Beigabengrafische Darstellungen; Literaturangaben S. 293-316
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Monographie
ISBN978-3-200-03648-2
SchlagwörterBildungsforschung; Pädagogische Forschung; Qualitative Forschung; Unterrichtsbeobachtung; Kommunikationsforschung; Konflikterziehung; Konfliktverhalten; Selbsterkenntnis; Wahrnehmungsförderung; Schule; Didaktik; Methodik; Friedenserziehung; Friedensethik; Friedenspädagogik; Multiperspektivität; Weltbild; Modell; Selbstverständnis
Abstract[Das Forschungsvorhaben] ist im Schnittpunkt von Friedenspädagogik, Kommunikationsforschung und methodisch-didaktischen Grundlagen angesiedelt, die auf multisensorischer Spezifik und multiperspektivischen Erkenntnisprozessen basieren. Ziel und Gegenstand der wissenschaftlichen Arbeit sind die Reflexion und Evaluation des Drei-Phasen-Modells, eines von der Autorin entwickelten friedenspädagogischen Modells für den schulischen Kontext, wobei multisensorische und multiperspektivische Betrachtungsweisen im Zentrum des Forschungsinteresses stehen. [...] Der erste Teil der Arbeit ist der philosophischen Grundlegung gewidmet, wobei zu Beginn der Begriff und das Ziel der philosophischen Friedensethik diskutiert werden. Durch die philosophisch-ethische Grundlegung der Friedenspädagogik und die Einbeziehung philosophischer Nachbardisziplinen wird der pädagogische Zugang zum Friedensbegriff um eine philosophische und politologische Sicht erweitert. [...] In einem weiteren Abschnitt wird das Drei-Phasen-Modell als Grundlage friedenspädagogischer Prozesse vorgestellt, indem didaktische Ansätze, verschiedene Übungsabfolgen zur Friedenserziehung und Grundzüge zur Anwendung des Drei-Phasen-Modells in friedenspädagogischen Lernprozessen herangezogen werden. Die Erziehung zum Frieden kann nur auf Basis einer ethisch-moralischen Ausrichtung der Bildung erfolgen und ist im schulischen Unterrichtsgeschehen auf alle Unterrichtsgegenstände und Altersstufen aufgeteilt. Lediglich durch das Zusammenspiel dieser multiplen ethisch-philosophischen Prägung, die die Hinwendung zum anderen als sittlich-moralische Grundlage in verschiedenen Unterrichtsfächern, Unterrichtssituationen und Altersstufen annimmt, kann Friedensfähigkeit gefördert und unterstützt werden. Zudem werden didaktische Leitsätze und methodische Aspekte eingeführt und wird schulisches Kommunikationsgeschehen in Theorie und Praxis diskutiert und evaluiert. Alsdann wird das Drei-Phasen-Modell in den Rahmen der aktuellen Bildungsdiskussion eingegliedert. [...] Die aktuelle Forschung im Bereich der Neuropädagogik und neuere Ergebnisse der Kognitions- und Neurowissenschaften, die im Laufe der Forschungsarbeiten zum Drei-Phasen-Modell detailliert untersucht und dargestellt werden, belegen die für diese Doktorarbeit wichtige Grundhypothese, dass Schüler/innen mithilfe von multisensorischen und multiperspektivischen Herangehensweisen an friedenspädagogische Kommunikations- und Interaktionsprozesse zu einer Verbesserung, Steigerung und Intensivierung von Friedens- und Konfliktfähigkeit gelangen, wenn alle drei Phasen - Sensibilisierung, Reflexion und Transfer - im schulischen Unterrichtsprozess durchlaufen werden. Im weiteren Forschungsverlauf konnte nachgewiesen werden, dass eine multiple Sensorik und eine mehrperspektivische Wirklichkeitswahrnehmung eine Verbesserung von friedenspädagogischen Sensibilisierungsprozessen bewirken. (Orig.).

[The research project] is located at the intersection point of peace education, communication research and didactic basis, based on multi-perspective and multi-sensory specifics of cognitive processes. The aim and object of this scientific work are the reflection and evaluation of the three-phase model, developed by the author. [...] The first part of the work is devoted to the philosophical and ethical foundations of peace education. At the beginning the term and the goal of philosophical peace ethics are being discussed. The educational access to the concept of peace is expanded to a philosophical and political view. [...] In another section, the three-phase model is proposed as the basis of peace education processes by teaching-related approaches. Different exercise sequences for peace education and guidelines for the application of the three-phase model in peace education learning processes are used. Education for peace can only be based on an ethical and moral orientation of education and takes place in school classroom activities for all subjects and ages. Only by the interplay of these multiple ethical- philosophical character peace skills can be encouraged and supported. In addition, didactic principles and methodological aspects are introduced and extracurricular communication events discussed and evaluated in theory and practice. Then the three-phase model is incorporated into the framework of current educational debate. [...] The current research in the field of neuro-pedagogy and recent findings in Human Cognitive and Brain Sciences are analyzed and presented in detail in the course of research on the three-phase model and prove the core hypothesis that students increase and intensify their peace and conflict resolution skills when they make use of multi-sensory and multi-perspective approaches to peace education and when students run the whole gamut of the model - the three phases of awareness, reflection and transfer - in school education process. In the course of further research it could be demonstrated that multiple sensors and a multi-perspective perception of reality lead to an improvement of peace education and associated sensitization processes. (Orig.).
Erfasst vonExterner Selbsteintrag
Update2015/1
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