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Forschungsdaten Bildung - Details zur Studie:

Schulen als Steuerungsakteure im Bildungssystem

Ziel des Verbundvorhabens war es, Nutzungstypen von Schulen zu identifizieren, die ein unterschiedlicher Umgang mit evaluativem Wissen aus Schulinspektionen, landesweiten Vergleichsarbeiten und Selbstevaluation kennzeichnet. Im Teilvorhaben der Freien Universität Berlin wurde zum einen mittels einer flächendeckenden Befragung Berliner und Brandenburger Schulleitungen und Funktionsstelleninhabern eine Bestandsaufnahme der schulischen Evaluationspolitik und Evaluationspraxis einschließlich ihrer organisationalen Bedingungen erarbeitet. Zum anderen wurden Fallstudien an systematisch ausgewählten Schulen durchgeführt mit dem Ziel einer differenzierten Beschreibung von Widerständen und Erfolgsbedingungen einer Nutzung evaluativen Wissens. Im Teilvorhaben der Humboldt-Universität zu Berlin ging es darum, auf der Basis identifizierter Nutzungsprofile Varianten elektronischer Rückmeldeformate zu entwickeln und zu evaluieren und die Effekte unterschiedlicher schulischer Evaluationspraxen auf die Kompetenzentwicklung der Schüler zu untersuchen. Dazu wurden die interaktiven Online-Rückmeldungen mit externen Programmierern entwickelt und parallel zur Explorierung umgesetzt. Bei Lehrkräften aus den Fallstudienschulen des ersten Teilprojekts wurden Explorationen zur Entwicklung optimaler Rückmeldeformate durchgeführt. Die auf Nutzungstypen zugeschnittenen Feedbackformate wurden in einer teilrandomisierten Interventionsstudie mit Standardrückmeldungen verglichen. Verständlichkeit und Akzeptanz des Feedbacks wurden als abhängige Merkmale analysiert, ebenso das wahrgenommene Potenzial der Rückmeldungen für Unterrichtsentwicklungsmaßnahmen bzw. Schulentwicklungsmaßnahmen. Darüber hinaus wurden Effekte der Typenzugehörigkeit und organisationaler Merkmale der Schule auf Schulleistungsdaten aus [der Studie] "VERA - Gute Unterrichtspraxis" längsschnittlich modelliert. (DIPF/Projektträger)

Studien- und Projektinformationen

UntertitelVerbundvorhaben
Laufzeit01.07.2010 - 31.12.2013
ProjektleitungThiel, Felicitas; Pant, Hans Anand
Beteiligte Wissenschaftler/innenThillmann, Katja; Wurster, Sebastian; Bach, Anabel; Schliesing, Anna; Czaja, Susanne
Beteiligte Institution(en)Arbeitsbereich Schulpädagogik / Schulentwicklungsforschung, Wissenschaftsbereich Erziehungswissenschaft und Grundschulpädagogik (Freie Universität Berlin)
Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen
Kontakt des Projektsfelicitas.thiel@fu-berlin.de; hansanand.pant@hu-berlin.de
Projektwebsitehttp://www.stebis.de/forschungsprojekte/thielpant/index.html; http://www.empirische-bildungsforschung-bmbf.de/de/355.php
SchlagwörterUnterrichtsentwicklung; Schulentwicklung; Steuerung; Schulinspektion; Selbstevaluation; Kompetenzentwicklung; Schüler; Feed-back; Evaluation; Befragung; Leistungsmessung; Interview; Deutschland
Forschungs-/FörderprogrammRahmenprogramm zur Förderung der empirischen Bildungsforschung (EBF)
Schwerpunkt: Steuerung im Bildungssystem
FörderungBundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Förderkennzeichen01JG1004 / 01JG1004B
AnmerkungenDas Verbundvorhaben gliederte sich in zwei Teilprojekte: Teilvorhaben A (Bedingungen und Effekte der Entwicklung evaluativer Potenziale) wurde an der FU Berlin unter der Leitung von Prof. Dr. Thiel im Förderzeitraum vom 01.07.2010 bis 30.09.2013 durchgeführt. Teilvorhaben B (Optimale Rückmeldeformate zur Unterstützung evaluativer Potentiale in Schulen) wurde am IQB von Prof. Dr. Pant im Förderzeitraum vom 01.09.2010 bis 31.12.2013 geleitet.

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