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Autoren: Hagen, Tobias; Vierbuchen, Marie-Christine; Hillenbrand, Clemens; Hennemann, Thomas
Titel: Effekte eines schulbasierten sozial-kognitiven Trainings bei Jugendlichen mit dem Förderschwerpunkt Lernen.
Paralleltitel: The effects of school-based social-cognitive training for secondary school students with learning disabilities.
Quelle: In: Empirische Sonderpädagogik, (2016) 4, S. 307-326
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Sprache: deutsch
Dokumenttyp: online; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 1869-4845
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-129386
Schlagwörter: Empirische Untersuchung; Varianzanalyse; Emotionale Kontrolle; Emotionales Verhalten; Kognitiver Prozess; Rollenspiel; Förderung; Schuljahr 07; Schuljahr 08; Verhaltensauffälligkeit; Soziale Kompetenz; Soziales Verhalten; Lernschwierigkeit; Trainingsprogramm; Sonderschule; Intervention; Kompetenzentwicklung; Wirkung; Jugendlicher; Informationsverarbeitung; Deutschland
Abstract: Zwischen Verhaltensauffälligkeiten und Lernschwierigkeiten besteht ein enger Zusammenhang (z.B. Fischbach et al., 2010). Bisher existieren nur wenige evaluierte Programme zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen bei lernschwachen Schülerinnen und Schülern im deutschsprachigen Raum. Zudem erreichen schulbasierte Interventionen im Hinblick auf die Reduktion von Verhaltensproblemen überwiegend kleine Effekte (Durlak et al., 2011). Im vorliegenden Beitrag wird die Wirkung eines 18 Sitzungen umfassenden Trainings für lernschwache Jugendliche überprüft, das auf dem Modell der sozial-kognitiven Informationsverarbeitung basiert (Crick & Dodge, 1994; Lemerise & Arsenio, 2000). Hierzu erfolgt ein Vergleich der Entwicklung der Probanden einer Interventionsgruppe (N=74) mit einer unbehandelten Vergleichsgruppe (N=63) in einem Prä-, Post- und Follow-up-Design. Als Erhebungsinstrument wurde der Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ; Goodman, 1997) genutzt. Bei der varianzanalytischen Datenauswertung kam ein gemischtes Design zum Einsatz (Mixed Model). Die Analysen ergeben kleine bis mittlere Effekte der Intervention im Rückgang von Verhaltensauffälligkeiten auf den Dimensionen Gesamtproblemwert (n²p=.066), Emotionale Probleme (n²p=.047) sowie Hyperaktivität/Aufmerksamkeitsprobleme (n²p=.034). (DIPF/Orig.).

There is a close relationship between behavioral problems and learning difficulties (e.g. Fischbach et al., 2010). Up to now few programs to promote social and emotional competencies in students with learning disabilities have been evaluated in German-speaking countries. In addition, school-based interventions have for the most part only shown small effects in terms of reducing behavioral problems (Durlak et al., 2011). In the present study, the effectiveness of a comprehensive training course for young people with learning disabilities will be investigated. The intervention evaluated consists of 18 sessions and is based on the social-cognitive model of information processing (Crick & Dodge, 1994; Lemerise & Arsenio, 2000). To test the effectiveness of the program, the progress made by subjects in the experimental group (N=74) who participated in the intervention was compared with a control group (N=63) who received no treatment. A pre, post and follow-up experimental design was used. Students' development was assessed using the Strengths and Difficulties Questionnaire (SDQ; Goodman, 1997). For the analysis of the data, a mixed-design analysis of variance model was employed. The analyses show small to medium effects of the intervention in reducing behavioral problems when comparing the values for the "total difficulties score" (n²p=.066), the "emotional problems score" (n²p=.047) as well as the "hyperactivity score" (n²p=.034). (DIPF/Orig.).
Erfasst von: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt am Main
Update: 2017/3
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