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FIS Bildung Literaturdatenbank - Vollanzeige

Autor: Uhl, Volker
Titel: Strategisches Management von virtuellen Hochschulen. Positionierung auf dem Bildungsmarkt.
Quelle: Münster ; New York ; München ; Berlin: Waxmann (2003), S. 104-114Aus: Digitaler Campus: Vom Medienprojekt zur nachhaltigen Mediennutzung auf dem Digitalen Campus.
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Reihe: Medien in der Wissenschaft. 24
Sprache: deutsch
Dokumenttyp: online; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 1434-3436
ISBN: 3-8309-1288-9
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-122442
Schlagwörter: Virtuelle Hochschule; Management; Marktorientierung; Wettbewerb; E-Learning; Medieneinsatz; Technologieunterstütztes Lernen; Elektronisches Hilfsmittel; Mediennutzung; Multimediales Lernen; Nutzenansatz; Gestaltung; Finanzierung; Wirtschaftlichkeit; Empirische Untersuchung
Abstract: Die Euphorie über die Zukunft virtueller Hochschulen trägt den realen Gegebenheiten nicht Rechnung. Der erhoffte Wandel virtueller Hochschulprojekte von technologieorientierten Informatikprojekten zu marktorientierten Bildungdienstleistern ist bislang ausgeblieben. Dieser Zusammenhang erfordert eine systematische Analyse der strategischen Positionierungen von Präsenz- und Fernhochschulen und von virtuellen Hochschulprojekten. Ausgehend von den Überlegungen des Wettbewerbskonzepts von M. E. Porter und der Systemtriade von B. R. Clark werden die strategischen Differenzen zwischen den Akteuren der Hochschullehre (Ministerien, Rektoraten und Professoren) und den virtuellen Hochschulprojekten aufgearbeitet. Diese Überlegungen basieren auf einer umfangreichen empirischen Erhebung der strategischen Positionierung deutscher Hochschulen und ihrer Bewertung des Nutzenpotenzials virtueller Hochschullehre. Aufgrund der Ergebnisse dieser empirischen Erhebungen werden Gestaltungsempfehlungen zur strategischen Positionierung virtueller Hochschulen entwickelt. Die Integration virtueller Lehre in die Hochschulen ist an folgende Prämissen geknüpft: Für eine nachhaltige Integration virtueller Hochschulprojekte in die Hochschulen muss die strategische Relevanz virtueller Hochschullehre in den Zielen und Strategien der Hochschulen verankert sein. Die Finanzierung virtueller Hochschulprojekte sollte durch die Steuerungslogik der „State Authority“ oder des „Market“ organisiert sein. Eine ausschließliche Finanzierung innerhalb der Steuerungslogik der „Academic Oligarchy“ ist kontraproduktiv für eine nachhaltige Integration. Zwischen den Ministerien und den Hochschulen besteht eine strategische Differenz in der Einschätzung der zukünftigen Relevanz von Fernstudiengängen und der Bedeutung von Effizienz und Wirtschaftlichkeit in der Hochschullehre. Unter den gegebenen Rahmendingungen sollten virtuelle Hochschulprojekte eine Differenzierungs- und/oder Nischenstrategie wählen. (DIPF/Orig.)
Erfasst von: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt am Main
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