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FIS Bildung Literaturdatenbank - Vollanzeige

Autoren: Godel-Gaßner, Rosemarie; Frick, Rafael
Titel: Übergänge auf Jungenschulen: Schulwahlmotive von Eltern.
Quelle: Aus: Männlichkeiten – Geschlechterkonstruktionen in pädagogischen Institutionen. Opladen ; Berlin ; Toronto: Verlag Barbara Budrich (2014) S. 121-136
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Reihe: Jahrbuch der Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft. 10
Sprache: deutsch
Dokumenttyp: online; Sammelwerksbeitrag
ISBN: 978-3-8474-0168-1; 978-3-8474-0440-8
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-122145
Schlagwörter: Jungenschule; Schulwahl; Eltern; Übergang; Elternwille; Monoedukation; Einflussfaktor; Fragebogenerhebung; Empirische Untersuchung; Baden-Württemberg; Deutschland; Motiv (Psy)
Abstract: Der Beitrag beschäftigt sich mit pädagogischen Institutionen, die aufgrund ihrer Organisationsform von vornherein geschlechtlich markiert sind. Die empirische Studie über elterliche Schulwahlmotive bei Jungenschulen zeigt, dass Eltern durchaus auf unterschiedliche Begründungsmuster rekurrieren. Während für einige Eltern wichtig ist, dass die Interessen der Jungen in monoedukativen Institutionen besser berücksichtigt werden, betonen andere, dass sich die Interessenförderung von Jungen in Jungenschulen unabhängig von stereotypen Geschlechterzuschreibungen entfalten kann. Geschlechtertrennung wird von den Jungenschulen in diesem Fall als Entlastung von geschlechtsbezogenen Stereotypen präsentiert. Folglich liegt hier ein Paradox vor: Die Unterscheidung zwischen Jungen und Mädchen wird als Voraussetzung dafür angesehen, dass Schüler von geschlechtlichen Unterscheidungspraktiken entlastet werden. Die empirischen Ergebnisse der Autoren machen darüber hinaus deutlich, dass Geschlechtertrennung in Jungenschulen für Eltern keineswegs das wichtigste Kriterium bei der Schulwahl sein muss. Als ausschlaggebend für die Schulwahl werden vielmehr das Erziehungskonzept der Schule, ihre Atmosphäre sowie eine Erziehungsgemeinschaft zwischen Schule und Elternhaus genannt. Dennoch wird Geschlechtertrennung mit der Gründung von Jungenschulen, so die Autor_innen, dauerhaft institutionalisiert. Die Autor_innen problematisieren deshalb, ob mit der Dramatisierung von Geschlecht etwas zementiert wird, was eigentlich überwunden werden will. (DIPF/Orig.).
Erfasst von: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt am Main
Update: Neueintrag 2016-07
Verfügbarkeit: Literaturbeschaffung und Bestandsnachweise in Bibliotheken

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