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Autor: Herzog, Walter
Titel: Pädagogik und Psychologie. Nachdenken über ein schwieriges Verhältnis.
Paralleltitel: Pedagogics and psychology. Reflections on a difficult relationship.
Quelle: In: Zeitschrift für Pädagogik, 40 (1994) 3, S. 425-445
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Beigaben: Literaturangaben 61; Anmerkungen 25
Sprache: deutsch
Dokumenttyp: online; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0044-3247
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-108465
Abstract: Am Beispiel des Verhältnisses von Pädagogik und Psychologie wird auf Probleme in der Beziehung der Pädagogik zu ihren Nachbardisziplinen eingegangen. Von Seiten der Psychologie bildet die Pädagogische Psychologie das Verbindungsstück. Da sie im wesentlichen als Anwendung psychologischer Methoden auf Probleme der pädagogischen Praxis entstanden war, blieben ihre Erfolge in pädagogischer Hinsicht bescheiden. Die Krise, in die sie geriet, rief nach einer stärkeren Orientierung an pädagogischer Theorie. Das Spannungsfeld zwischen Pädagogik und Psychologie, das sich dadurch eröffnete, wurde jedoch nie ausgeräumt. Statt dessen wurde von Seiten der Pädagogik eine Menschenkunde entwickelt, die antiwissenschaftlich auftrat und als Psychologieersatz diente. Pädagogik und Psychologie konnten auf diese Weise nicht wirklich zusammenfinden. Ein wesentlicher Grund für dieses Manko wird in einem beiderseits naiven, phänomenalistischen Gegenstandsverständnis gesehen. Als Lösung wird vorgeschlagen, das Verhältnis von Pädagogik und Psychologie auf eine konstruktivistische Basis zu stellen. Dadurch ließe sich die Pädagogische Psychologie als interdisziplinäre Wissenschaft begründen, was eine fruchtbare Dynamik zwischen den beiden Disziplinen ermöglichen würde. (DIPF/Orig.).

A look at the relationship between education and psychology serves to exemplify problems in education’s relation to neighboring disciplines. On the part of psychology, educational psychology forms the connecting link. However, as the field essentially came into being as the application of psychological methods to problems in educational practice, it enjoyed, from an educational viewpoint, only moderate success. The subsequent State of crisis in the field of educational psychology led to a call for a stronger orientation towards educational theory. Resulting conflict between education and psychology erected barriers which have not been lowered. Instead, education developed its own knowledge of human nature which took an anti-scientific stance and served as a substitute for psychology. Education and psychology could not find a common ground for advancing educational theory. This shortcoming is shown to be caused significantly by both disciplines’ naive epistemological approaches. To resolve the difficulty, it is proposed that the relation between education and psychology be placed upon a constructivistic basis. Through this, educational psychology could be founded as an interdisciplinary science, which would make possible a productive, dynamic relationship between the two fields. (DIPF/Orig.)
Erfasst von: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt am Main
Update: Neueintrag 2016-07
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