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Autoren: Depaepe, Marc; Simon, Frank; Verbeeck, Georgi
Titel: Von französischer Dominanz zur kulturellen Autonomie. Sprachproblematik und Unterricht im flämischen Teil Belgiens (1830 - 1990).
Paralleltitel: From French domination to cultural autonomy. Language problem and education in the Flemish part of Belgium (1830-1990).
Quelle: In: Zeitschrift für Pädagogik, 40 (1994) 1, S. 97-112
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Sprache: deutsch
Dokumenttyp: online; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0044-3247
URN: urn:nbn:de:0111-pedocs-108302
Schlagwörter: Autonomie; Kulturhoheit; Unterricht; Sprache; Föderalismus; Geschichte (Histor); Regionalsprache; Französisch; Niederländisch; Niederländischsprachiges Belgien; Unterrichtssprache; Belgien
Abstract: Die Autoren stellen die Auseinandersetzungen um die Sprachenfrage und die Kulturdominanz des Französischen im flämischen Teil Belgiens in ihrer historischen Entwicklung bis heute dar. Der Gebrauch des Französischen diente in den vergangenen Jahrhunderten bis in die jüngste Zeit als Instrument der sozialen Unterscheidung. Sowohl durch die Aktivitäten verschiedener flämischer Bewegungen als auch durch eine ökonomische Machtverschiebung von Wallonien nach Flandern gewann das Niederländische an Gewicht. In Kultur und Politik, in den Schulen und Universitäten wurden Sprachen nun nach dem Regionalprinzip verteilt. Die Sprache der Region wurde endgültig die Sprache des Unterrichts. Konflikte um die kulturelle Autonomie und eine Förderalisierung des sozialen Lebens sind aber weiterhin das Belgien bestimmende politische Thema. (DIPF/Orig.).

The authors describe the debate concerning the language question and the cultural dominance of French in the Flemish part of Belgium in its historic development up to the present. During the past centuries and even well into our times, the use of French served as an instrument of social differentiation. Due to both activities of different Flemish movements and a shift of economic power from Wallonia to Flanders, Dutch gaincd in importance. In both the cultural and the political sector, in schools and in universities, languages were now distributed aecording to the regional principal. A region’s language finally became the language of instruetion. However, conflicts concerning cultural autonomy and the federalization of social life continue to determine the political discussion in Belgium. (DIPF/Orig.)
Erfasst von: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Frankfurt am Main
Update: Neueintrag 2016-07
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