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FIS Bildung Literaturdatenbank - Vollanzeige

Autor: Bozelti, Elmar
Titel: Historische Aspekte des Wort-Ton-Verhaeltnisses.
Quelle: In: Musik & Bildung, 19 (1987) 2, S. 99-107     Pfeil auf den Link... Verfügbarkeit 
Sprache: deutsch
Dokumenttyp: gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0027-4747
Schlagwörter: Vergleich; Sachinformation; Sprache; Stil; Kirchenmusik; Musik; Vertonung; Wort-Ton-Verhältnis; Credo; Glaubensbekenntnis; Gottesdienst
Abstract: Die Geschichte des Wort-Ton-Verhaeltnisses in der abendlaendischen Musik wird in idealtypisch zugespitzter Weise aufgezeigt anhand der Vertonungen des "Incornatur est" von der Gregorianik bis heute. Fungiert die Musik im gregorianischen Gesang nicht als selbstaendiges Element, sondern als Teil der Sprache, so hat sie bei Palestrina (Missa Papae Marcelli) eine gewisse Selbstaendigkeit erlangt, unterwirft sich jedoch insofern dem Text, als sie bloss dessen Praesentation dient. Bei Bach hingegen geschieht eine Ausdeutung des Textes durch musikalische Symbole im Analogieverfahren. In Mozarts c- moll-Messe hat sich die musikalische Sprache vom Text emanzipiert, konstituiert sich als eine vom Hoerer nachzuvollziehende Abfolge von Spannungsboegen. Beethovens "Missa solemnis" stellt den Uebergang zum romantischen Wort-Ton-Verhaeltnis dar, das der Autor anhand Bruckners f-moll-Messe erlaeutert: Nicht im Analogieverfahren, sondern durch die Hervorrufung bestimmter Assoziationen durch musikalische Topoi wird der Text ausgedeutet. Findet sich bei Strawinsky und Hindemith - historisierend - der erneute Versuch einer blossen Praesentation des Textes, so strebt man seit ca. 1950 eine neuerliche Integration von Musik und Sprache an.
Erfasst von: Hessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update: 1998_(CD); 2001/1
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