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Autor: Ittermann, Reinhard
Titel: Abbau von Vorurteilen durch den Geographieunterricht? Zur Notwendigkeit e. interkulturellen Unterrichts.
Quelle: In: Praxis Geographie, 19 (1989) 11, S. 6-9
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Sprache: deutsch
Dokumenttyp: gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0171-5178
Schlagwörter: Affekt; Ethnozentrismus; Vorurteil; Soziale Integration; Interkulturelle Bildung; Lernprozess; Unterrichtsmethode; Unterrichtsmaterial; Erdkunde; Geografieunterricht; Didaktische Erörterung; Ausländer
Abstract: Unter einem Vorurteil versteht man relativ dauerhafte, auf nur wenige Merkmale reduzierte und festgelegte Vorstellungsbilder von Menschen bzw. Gruppen - insbesondere jenen mit geringer gesellschaftlicher Macht ausgestatteten -, die in bestimmten Situationen, vom Denken entlastet, verhaltensrelevant werden koennen. Gegen Minderheiten gerichtete Vorurteile sind trotz fehlender Fundierung in objektiven Tatsachen soziale Tatsachen ganz eigener Art, die, im kognitiven und affektiven Bereich verankert, zu einer Selektivitaet der sozialen Perzeption, Praeferenz und Handlungsorientierung fuehren, zu einer selbsterfuellenden Prophezeiung werden. Die Genese von Vorurteilen kann psychologisch oder sozialpsychologisch erklaert werden: objektive Vorurteile, vermittelt ueber Sozialisations- und Lernprozesse sind zu unterscheiden von subjektiven, die z. B. auf Akzeptanz feindlicher Haltungen beruhen, wie die Frustrations-, Aggressions-, Suendenbock-These es nahelegt. Weniger Verbreitung finden Annahmen einer genetischen Verankerung von Vorurteilen gegenueber Auslaendern, Minderheiten und Randgruppen. Handlungsorientierter und an den lebensweltlichen Schuelererfahrungen anknuepfender Geographieunterricht kann aufgrund seiner Verankerung im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld und der Interdisziplinaritaet seiner Ansaetze dazu beitragen, affektive Denkblockaden abzubauen und Reflexionen freizusetzen.
Erfasst von: Hessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update: 1998_(CD); 2001/1
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