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Autor: Haug, Walter
Titel: Literatur und Leben im Mittelalter. Eine neue Theorie zur Entstehung u. Entwicklung d. hoef. Romans.
Quelle: In: Der Deutschunterricht, 41 (1989) 1, S. 12-26
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Sprache: deutsch
Dokumenttyp: gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0340-2258
Schlagwörter: Gesellschaft; Sachinformation; Deutsch; Literatur; Literaturgeschichte; Minnesang; Roman; Mittelalter; Entwicklung; Troyes, Chretien de
Abstract: Der neuzeitliche Roman hat seine historischen Wurzeln in der Entstehung des hoefischen Romans, der als eine Wende zur Fiktionalitaet zu verstehen ist. Literaturhistorisch gelingt dieser schoepferische Neuansatz Chretien de Troyes, der mit dem "Erec" einen neuen Typus begruendet, indem er die Bindung zum Historisch-Faktischen aufloest. Vor Chretien gelingt dem Ruodlieb-Dichter ein literarischer Entwurf, der den fiktionalen Roman des Mittelalters vorwegzunehmen scheint. Doch der Ruodlieb geht kulturgeschichtlich von einem Konzept aus, das zur Zeit seiner Entstehung bereits der Vergangenheit angehoert: dem der Einheit von Wissen und Moral. Dieses Konzept wird in seiner Idealitaet gegenueber einer veraenderten Welt festgehalten. Der Held findet den richtigen Weg zur Vollkommenheit im Leben. Der lineare Bezug von Idealitaet und Weg ist bei Chretien grundsaetzlich in Frage gestellt, denn die Einheit von Lehre und Leben ist nicht mehr moeglich, sie kann nur noch fiktional sein. Das Ideal wird als literarische Fiktionalitaet thematisiert, die in Ritterfesten und auf Turnieren allenfalls inszeniert werden kann.
Erfasst von: Hessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update: 1998_(CD); 2001/1
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