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FIS Bildung Literaturdatenbank - Vollanzeige

Autor: Winkel, Rainer
Titel: Schulreform konkret oder: Wie Schule ist und wie Schule sein koennte.
Quelle: In: Forum Pädagogik, 2 (1989) 3, S. 107-115     Pfeil auf den Link... Verfügbarkeit 
Sprache: deutsch
Dokumenttyp: gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0933-9922
Schlagwörter: Bildung; Erziehung; Reformpädagogik; Bildungsgeschichte; Bildungsreform; Bildungsplanung; Fotografie; Unterrichtsmaterial; Didaktische Erörterung
Abstract: Aufgabe der Schule ist es, fuer Bildung und Erziehung zu sorgen, ein Vorgang, den Adorno "Entbarbarisierung" (107) nennt. Im Mittelpunkt aller reformpaedagogischen Bemuehungen der Neuzeit stand der Versuch, den Menschen und seine Verhaeltnisse zu verbessern. Die Persoenlichkeit eines Wolfgang Ratke zeigt aber auch, dass dieses Bemuehen leicht in Ueberforderung und Scharlatanerie enden kann. Die Reformpaedagogik, die sich in Deutschland zwischen dem ausgehenden 19. Jahrhundert bis zu 1933 entwickelte, wollte den Heranwachsenden in die gegebene oder in eine gewuenschte Gesellschaft einfuehren. Die Reformpaedagogik tat dies nur um der Bildung ihrer Schueler willen. Sie intendierte ein anspruchsvolleres Lehren und Lernen durch Ueberwindung des buchfixierten, lehrerzentrierten und zur Passivitaet zwingenden Frontalunterricht. Ihr Ziel war der schuelerorientierte, handlungsbezogene Gruppenunterricht. Die Reformpaedagogik wollte die immer noch praktizierte Ziffernbeurteilung abschaffen und eine lerndiagnostische, auf sachliche Lernarbeit bezogene Beratung einfuehren. Verantwortlich fuer das Steckenbleiben dieser Reformbewegung sind jene, fuer die die Weimarer Republik keine akzeptable Staatsform darstellte. Alle Reformmassnahmen muessen zwei Kriterien genuegen. Die Reformmassnahmen muessen praktikabel sein und dem Lehrer eine Antowrt auf die Frage geben, was heute seinen Schuelern nottut.
Erfasst von: Hessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update: 1998_(CD); 2001/1
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