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Autor/inSteinhardt, Mischa
TitelSportliche Belastbarkeit und Belastungsgestaltung im Schul- und Freizeitsport bei Kindern und Jugendlichen mit arthrotischer Vorschädigung des Hüftgelenks (Hüftdysplasie).
QuelleChemnitz (1997)
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Chemnitz, Technische Univ., Diss., 1998.
Sprachedeutsch
Dokumenttyponline; gedruckt; Monografie; Graue Literatur
URNurn:nbn:de:bsz:ch1-199801533
SchlagwörterDiagnostik; Kind; Schule; Lehrer; Becken (Biol); Hüftgelenk; Beinbewegung; Körperliche Belastung; Sportmedizin; Sportpädagogik; Sportsoziologie; Sportunterricht; Sportwissenschaft; Jugendlicher
AbstractDie Hueftdysplasie ist die in unseren Breiten am haeufigsten auftretende, meist angeborene Entwicklungsstoerung des passiven Bewegungsapparates. Immerhin werden ca. 10-20 % aller Neugeborenen mit einer meist erblich erworbenen Abnormitaet eines oder beider Hueftgelenke geboren. Das Erscheinungsbild der Hueftdysplasie und -luxation ist der Medizin schon seit ueber 2000 Jahren bekannt und galt ueber viele Jahrhunderte als unheilbar. Dank des zunehmenden Einsatzes moderner Diagnostikverfahren und erfolgreicher Behandlungsmethoden bei Neugeborenen haben sich die Ausheilungschancen dieser Entwicklungsstoerung wesentlich verbessert. Dennoch bleibt die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass Sportlehrer mit Kindern und Jugendlichen konfrontiert werden, die durch eine praearthrotische Deformitaet der Hueftgelenke in ihrer sportlichen Belastbarkeit eingeschraenkt sind. Die Fragen nach der sportlichen Belastbarkeit und der Belastungsgestaltung solcher Kinder und Jugendlichen im Schul- und Freizeitsport werden in der Literatur meist nur verschwommen und allgemein diskutiert. Die vorliegende Arbeit macht einen ersten Versuch, das komplexe Phaenomen der Hueftdysplasie aus der Sicht des Sportlehrers fuer Sportlehrer aufzuarbeiten. Nach der Bearbeitung notwendiger theoretischer Grundlagen wird ein Modell vorgestellt, mit dessen Hilfe die Einschaetzung sportlicher Belastbarkeit und die daraus resultierende Belastungsgestaltung relativ normiert werden koennte. Der oft existierende bedauerliche Informationsverlust zwischen Facharzt und Sportlehrer wuerde unter Anwendung des Modells verringert werden. Die oft tabellarische Zusammenfassung der Evaluation der Schul- und Freizeitsportanforderungen sowie der Empfehlungen fuer eine entsprechende Belastungsgestaltung sollen die Uebersichtlichkeit fuer den Leser verbessern. (Autor).
Erfasst vonBundesinstitut für Sportwissenschaft, Bonn
Update2009/2
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