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Autor: Lenz-Johanns, Martin
Titel: Infantile Trostspender als kulturelle Ausgangsbasis?
Quelle: In: Kunst + Unterricht, (1989) 132, S. 42-50
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Sprache: deutsch
Dokumenttyp: gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0023-5466; 0170-6225; 0931-7112
Schlagwörter: Bildung; Bewältigung; Entwicklungspsychologie; Erlebnis; Kognitive Entwicklung; Kreativität; Kulturpsychologie; Mutter-Kind-Beziehung; Kleinkind; Sachinformation; Ästhetik; Realität; Symbol; Zeichen
Abstract: Es werden die verschiedenen entwicklungspsychologischen, sozialen und aesthetischen Aspekte von sogenannten "infantilen Trostspendern" (=Teddy- Baer, Schmusedecke) diskutiert. Solche Trostspender haben waehrend der kognitiven Entwicklung des Kleinkindes die Funktion, dass das Kind sich von der Mutter loest und eine eigene Wirklichkeit kreativ zu gestalten beginnt, und werden daher als "Uebergangsobjekt" definiert. Dann wird deutlich gemacht, dass das Uebergangsobjekt eine symbolische Funktion hat, zum Beispiel fuer die Einheit von Mutter und Kind. Dann wird die Herausbildung der Faehigkeit zur Symbolbildung waehrend der kognitiven Entwicklung des Kleinkindes in groben Zuegen umrissen. Etwa zwischen dem zweiten und sechsten Lebensjahr setzt die Faehigkeit ein, Uebergangsobjekte zu schaffen, die vor allem dazu dienen, den Egozentrismus des Kindes mit der realen Wirklichkeit in Einklang zu bringen. Denn mit der Abtrennung eines ersten Gegenstandes aus der anfaenglich noch ganz egoistisch strukturierten Welt kindlicher Wahrnehmungen bildet der Saeugling eine Art ersten Besitz, der in seiner Verfuegungsgewalt steht. Diese Faehigkeit zur Symbolbildung wird mit der Faehigkeit zu kuenstlerischem Handeln in Beziehung gesetzt, wobei anhand einiger Beispiele aus der bildenden Kunst gezeigt wird, dass das Erleben aesthetischer Objekte auf solch fruehen Erfahrungen beruht.
Erfasst von: Hessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update: 1998_(CD); 2001/1
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