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FIS Bildung Literaturdatenbank - Vollanzeige

Autor: Stueckrath, Joern
Titel: Schwierigkeiten beim Beschreiben literarischer Figuren. Ein Versuch strukturalist. u. literaturpsycholog. Begriffe d. Figurenanalyse zu vermitteln.
Quelle: In: Diskussion Deutsch, 19 (1988) 104, S. 556-573     Pfeil auf den Link... Verfügbarkeit 
Sprache: deutsch
Dokumenttyp: gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0342-1589
Schlagwörter: Strukturalismus; Psychologie; Unterrichtsmaterial; Fachdidaktik; Deutsch; Literarische Figur; Literaturanalyse; Literaturunterricht
Abstract: Ein Konzept, literarische Figuren zu beschreiben, besteht darin, moeglichst alle Merkmale additiv zu erfassen. Unklar bleibt dabei, wie diese Merkmale untereinander zusammenhaengen. Ein weiteres Verfahren ist, die Figur in eine Typologie (z. B. extra/ introvertiert) einzuordnen. Hier liegt das Problem darin, die dargestellte Figur einem vorgegebenen Typus unter Missachtung ihrer Besonderheiten anzupassen. Ein strukturalistisches und zugleich literaturpsychologisches Modell kann diese Schwierigkeiten vermeiden. Der zentrale Begriff des Modells ist die "univalente Unruhesituation", davon ausgehend ist die Mermalsvielfalt literarischer Figuren zu erfassen und zu strukturieren. Unruhe- Erfahrungen lassen sich nach dem jeweiligen Motiv typisieren: Verlust, Bedrohung und Verlangen fuehren zu Unruhesituationen, die ein Verhalten hervorrufen, das auf Veraenderung draengt. Aus der Reaktion auf die Unruhesituation erschliesst sich der Charakter einer Figur. Zu beruecksichtigen ist dabei der Aspekt der Selbstkommentierung einer Figur bzw. der Fremdkommentierung durch andere oder den Autor. Zu welchen Ergebnissen eine solche Methode zur Beschreibung und Deutung literarischer Figuren fuehrt, ist an einem Beispiel veranschaulicht, und zwar der Figur des Ingenieurs Grognard aus der Erzaehlung "Das Trockendock" von Stefan Andres.
Erfasst von: Hessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update: 1998_(CD); 2001/1
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