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Autor: Tharun, Elke
Titel: Kommune und Staat in der Regionalplanung.
Quelle: In: Geographische Rundschau, 39 (1987) 10, S. 541-546
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Sprache: deutsch
Dokumenttyp: gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0016-7460
Schlagwörter: Sachinformation; Erdkunde; Regionalplanung; Regionalpolitik; Gemeinde (Kommune); Staat; Deutschland-BRD
Abstract: Zur Klaerung der Ursachen fuer die Krise der Regionalplanung in der BRD gilt es, ihre rechtliche Einordnung zu untersuchen. Hierzu werden drei Rechtsauffassungen vertreten. Gegenlaeufige Meinungen bestimmen Regionalplanung entweder als Aufgabenbereich der Kommunen oder als staatliche Domaene. Durchzusetzen beginnt sich eine Auffassung, die Regionalplanung als staatlich-kommunales Kondominium begreift. Die Bestimmung der Traegerschaft reicht nicht hin, um ihren zentralisierten bzw. kommunalfreundlichen Charakter zu indizieren. Zu betrachten ist der Gesamtzusammenhang der Organisationsregelungen fuer die Regionalplanung; er beinhaltet unterschiedliche Intensitaetsgrade kommunaler Selbstverwaltung. Eine Analyse der Defizite in der gegenwaertigen Regionalplanung erbringt, dass die Struktur der Organisationsmodelle mangelhaft ist; notwendige Durchsetzungsinstrumente fehlen. Gleichzeitig hat ein Trend zu staatlicher Reglementierung und Zentralisierung der Regionalplanung eingesetzt. Perspektiven fuer eine Neugestaltung der Regionalplanung tun sich unter den Stichwoertern Entbuerokratisierung, Deregulierung, Dezentralisierung und endogene Regionalplanung auf. Fazit: Das sozialstaatliche Ausgleichsziel der "Gleichwertigkeit der Lebensbedingungen" scheint realiter zunehmend aufgegeben zu werden. Der Begriff der endogenen Regionalplanung steht in Gefahr, zum regionalpolitischen Vertroestungsmittel zu verkommen.
Erfasst von: Hessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update: 1998_(CD); 2001/1
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