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Autor: Kehr, Wolfgang
Titel: Bilder von "Judith" und "Salome". Motivgeschichte u. Rezeptionsgeschichte zweier, urspruengl. bibl. Frauengestalten.
Quelle: In: Kunst + Unterricht, (1987) 117, S. 17-26
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Sprache: deutsch
Dokumenttyp: gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0023-5466; 0170-6225; 0931-7112
Schlagwörter: Frau; Sekundarbereich; Sachinformation; Anschauungsmaterial; Geschichtsquelle; Mittelalter; Bild; Kunstgeschichte; Moderne Kunst; Renaissance (Kunst); Visuelle Kommunikation; Barock; Darstellung; Interpretation; Judith; Salome
Abstract: Herausgearbeitet wird die im Laufe der Jahrhunderte vollzogene Angleichung der beiden urspruenglich eher unterschiedlichen Frauengestalten Judith und Salome in bildlichen Darstellungen. Als eigentlich biblische Gestalten galt Judith zunaechst als tugendsame, reiche Heldin, Salome jedoch als das verfuehrerische, lasterhafte Weib sowohl in Texten als auch in Bildern der Bibel. Im Mittelalter sah man Salome in Gestalt einer wolluestigen Akrobatin, jedoch wurde sie zunehmend ehrbarer. Waehrend der Renaissance stellte man Judith dar als Symbol der Tapferkeit und Staerke, erstmals auch als Akt. In Bildern des Barock finden sich Darstellungen, in denen Judith weibliche Kompetenz und Tatkraft verkoerpert. Im 19. Jahrhundert wurde mittels der Gestalt der Salome eine libertaere Moralauffassung eingeleitet, die sich fortsetzte in amerikanischen "Vamp"-Filmen, Kultfiguren der Pop-Musik und Video- Clips. Judith- Darstellungen leben fort in heutiger Fantasy- und Emanzipationsliteratur.
Erfasst von: Hessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update: 1998_(CD); 2001/1
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