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Autor: Dieling, Klaus
Titel: Die Modalverben als Hypothesenfunktoren.
Quelle: In: Deutsch als Fremdsprache, 20 (1983) 6, S. 325-331
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Beigaben: Literaturangaben 13; Grafiken 1
Sprache: deutsch
Dokumenttyp: gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0011-9741
Schlagwörter: Didaktische Grundlageninformation; Deutsch; Grammatik; Lexik; Modalverb; Semantik; Syntax; Fremdsprachenunterricht; Modus
Abstract: Den Modalverben kommt eine modalisierende Funktion zu, d. h. sie bewerten eine Satzaussage als hypothetisch oder vermittelt. So scheint "koennen" eine Hypothese zu behaupten, die mit anderen Hypothesen vertraeglich ist. Diese werden syntaktisch ebenfalls realisiert, so dass der inhaltlichen Analyse die syntaktiche vorauszugehen hat. Das unternimmt der Autor und zeigt die Einbettung der Modalverben in die engere Praedikatsgruppe und die damit verbundene Funktion des Sprecherkommentars. Modalisierend gebrauchte Modalverben druecken nicht Wahrscheinlichkeitsgrade aus, sondern thematisieren spezifische Aspekte von Hypothesen. Das bestimmt den Platz der Modalverben vor allem in Aussagesaetzen. In einer Matrix werden Bedeutungsunterschiede und Distributionseigenschaften der modalisierend gebrauchten Verben "muessen", "koennen", "duerfen", "werden", "moegen" veranschaulicht.
Erfasst von: Informationszentrum für Fremdsprachenforschung, Marburg
Update: 1998_(CD); 2001/1
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