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FIS Bildung Literaturdatenbank - Vollanzeige

Sonst. Personen: Redard, F. (Hrsg.); Jeanneret, R. (Hrsg.); Métral, J.-P. (Hrsg.)
Institution: Université (Neuchâtel). Institut de Linguistique
Titel: Numéro spécial: Le Schwyzertuetsch, cinquième langue nationale? Actes du colloque de la commission interuniversitaire suisse de linguistique appliquée. Neuchâtel, 24.-26.9. 80. (Themenheft).
Quelle: In: Bulletin de la Commission Interuniversitaire Suisse de Linguistique Appliquée, (1981) 33, 130 S.     Pfeil auf den Link... Verfügbarkeit 
Beigaben: Literaturangaben; Karten; Lautschrift; Tabellen
Sprache: deutsch; französisch
Dokumenttyp: gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0251-7256; 0259-1383
Schlagwörter: Fernsehen; Zeitschrift; Bildungspolitik; Schulpolitik; Didaktische Grundlageninformation; Deutsch; Dialekt; Schweizerdeutsch; Soziolinguistik; Fremdsprachenunterricht; Sprachstatistik; Italienisch; Rätoromanisch; Politik; Hochschule; Schweiz
Abstract: In dem Sonderheft sind die Vortraege abgedruckt, die auf dem vierten von der "Commission interuniversitaire suisse de linguistique appliquée" (CILA) vom 24. - 26. September 1980 in Neuchâtel veranstalteten Kolloquium gehalten wurden. Zu dem Thema des Kolloquiums, "Le Schwyzertuetsch, cinquième langue nationale?" aeussern sich Linguisten, Lehrer, Juristen, Politiker und Journalisten. Der ehemalige Minister G. Bauer unterstreicht, dass die Notwendigkeit der eidgenoessischen Zusammenarbeit unweigerlich zur staerkeren Praktizierung des linguistischen Pluralismus fuehrt (S. 13 - 21). In den Augen des Linguisten W. Haas ("Entre dialecte et langue - l'exemple du Schwyzertuetsch", S. 22 - 41) und des Lehrers H.-R. Egli ("Mundart und Hochdeutsch an bernischen Primarschulen", S. 94 - 104) sind die Deutsch- schweizer Mundarten keine Dialekte, sondern "die" Sprache des muendlichen Ausdrucks. Vom juristischen Standpunkt aus untersucht R. Viletta "die Regelung der Beziehung zwischen den schweizerischen Sprachgemeinschaften" (S. 42 - 72); er kommt zu einer Bejahung des Territorialprinzips. Fuer eine Integration der alemannischen Dialekte in den Deutschunterricht der Franzoesischen Schweiz setzt sich der Hochschullehrer G. Merkt ein (S. 73 - 86), zumal im universitaeren Bereich erste Schritte in diese Richtung unternommen worden sind. Als Vertreter der italienischen Minderheit bezieht der Journalist und Nationalrat D. Robbiani Stellung ("Le Schwyzertuetsch: l'opinion tessinoise", S. 87 - 93), waehrend die raetoromanische Position von B. Cathomas vertreten wird (S. 105 - 117), der betont, dass ein positives Verhaeltnis der Raetoromanen zum Schwyzertuetsch die Voraussetzung fuer eine positive Einstellung zum Raetoromanischen sei. Der Journalist M. Schwander versucht eine Synthese der verschiedenen Auffassungen (S. 118 - 128); er unterstreicht dies auch aeusserlich dadurch, dass er Teile seines Vortrags in Franzoesisch und andere Teile in Deutsch verfasst hat.
Erfasst von: Informationszentrum für Fremdsprachenforschung, Marburg
Update: 1998_(CD); 2001/1
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