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FIS Bildung Literaturdatenbank - Vollanzeige

Autor: Hopkins, Edwin A.
Titel: Abweichende Konzessiv- und Konditionalsaetze: Fossilisierte Aspekte der Interimsprache Englisch erwachsener deutscher Lerner.
Quelle: In: Linguistik und Didaktik, 12 (1981) 47-48, S. 183-203     Pfeil auf den Link... Verfügbarkeit 
Beigaben: Literaturangaben; Tabellen
Sprache: deutsch; englische Zitate
Dokumenttyp: gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0047-472x
Schlagwörter: Fehler; Korrektur; Altersstufe; Didaktische Grundlageninformation; Fortgeschrittenenunterricht; Fossilisation; Deutsch; Dialekt; Interimssprache; Konditionalsatz; Konzessivsatz; Linguistik; Fremdsprachenunterricht; Amerikanisch; Englisch; Bilingualismus; Erwachsenenbildung; Interferenz
Abstract: Obwohl die in dem Aufsatz naeher untersuchte Fehlerart - modellabweichende Konzessiv- und Konditionalsaetze - in seinem Korpus, das hauptsaechlich von einer sehr kompetenten deutschen Sprecherin des Englischen gespeist worden ist, nur eine sehr geringe Vorkommenshaeufigkeit hat, vertritt der Autor die Meinung, eine genaue Untersuchung koenne die Theorie der Fehleranalyse voranbringen und Gruende fuer die Fossilisierung aufdecken. Mit Bezug auf die Rolle der Interferenz wird eine vermittelnde Position eingenommen, die beruecksichtigt, dass sich wegen der denkbaren Faktorenkomplexion hinter einem "einfachen" L1- Interferenzfehler vielfaeltige Verursachungsmomente verbergen koennen. Diskutiert werden die Moeglichkeiten der interlingualen Interferenz und drei Formen der intralingualen Interferenz (aus nichthochsprachlichen Dialekten der Zielsprache; aus formelhaftem Sprachgebrauch und aus der Ueberlagerung zweier Strukturen). Im Falle der als Fossilisierung bekannten Erscheinung wird zunaechst das Konzept von Vigil und Oller: Rule fossilization: a tentative model, in: Language Learning, 1976/2, S. 281 -295 kritisch beleuchtet und erklaert, dass Fossilisierung als zweistufiger Prozess konzipiert werden koenne. Durch positive Rueckmeldung stabilisieren sich zunaechst adaequate Regeln, die auf einer zweiten Stufe (z. B. nach intralingualem Transfer) in neue Strukturen eingebettet und alsdann fossilisiert werden. Aus der Diskussion des Phaenomens zieht der Autor fuer den Fremdsprachenunterricht den Schluss, dass zur Erreichung eines hohen fremdsprachlichen Niveaus in den fruehen Lernphasen Nichtverstehen zu signalisieren, sogar zu fingieren ist, wenn Schueler nichtkorrekte oder unangemessene Aeusserungen anbieten.
Erfasst von: Informationszentrum für Fremdsprachenforschung, Marburg
Update: 1998_(CD); 2001/1
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