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Autor: Westphal, Heinz
Titel: Jugendpolitik in Deutschland.
Quelle: In: Jugendpolitik, (1991) 1, S. 13-17     Pfeil auf den Link... Verfügbarkeit 
Sprache: deutsch
Dokumenttyp: gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0939-8635
Schlagwörter: Jugendpolitik; Zeitgeschichte; Jugendverband; Deutschland-BRD; Deutschland-DDR
Abstract: Ging es in den unmittelbaren Jahren nach dem 2. Weltkrieg fuer Jugendliche u. a. um fehlende Wohnungen, zerrissene Familien, Fluechtlingshilfe, Kinderspeisungen, die Erkenntnis, politisch missbraucht worden zu sein, so spielte Anfang der 50er Jahre u. a. die Frage der Wiederbewaffnung eine Rolle fuer "die aus Kriegstruemmern herauswachsende Jugend". In der DDR war die FDJ zur allumfassenden staatlichen Jugendorganisation geworden. Auf Draengen der inzwischen gegruendeten Jugendverbaende wurde 1950 der erste (bescheidene) Bundesjugendplan beschlossen (Jugendwohnheime, Jugendsozialarbeit, Aufgaben der Jugend-und Jugendhilfe- Organisationen, internationale Jugendbegegnung). Zunaechst politisch umstrittene Ostkontakte wurden mit der Ost- bzw. Entspannungspolitik realisiert, wobei Besuche an Orten von NS-Verbrechen im Mittelpunkt standen. Schwierigkeiten kennzeichneten das Feld der Jugendgesetzgebung. Jugendarbeitsschutz, Ausbildungsfoerderung, Jugendhilferecht, berufliche Bildung, Jugendschutz waren z. T. lange umkaempfte Vorhaben, die zu Verbesserungen fuehrten (z. B. Bundesausbildugsfoerderungsgesetz), teilweise steckenblieben wie das geplante neue Jugendhilferecht u. a. mit dem Rechtsanspruch auf einen Kindergartenplatz bzw. nur Teilaspekte der Forderungen der Jugendverbaende realisierten wie das neue Kinder- und Jugendhilfegesetz. Eine Politisierung von Jugendverbaenden nach 1968 und besonders seit Anfang der 80er Jahre (v. a. durch Aktivitaeten in der Friedensbewegung; Jugendarbeitslosigkeit usw.) sprengte die bis dahin relativ engen, traditionellen Grenzen von Jugendpolitik. Seit 1990 stellt sich fuer die Jugendpolitik, besonders im Rahmen des Bundesjugendringes, nach der Einheit Deutschlands Linie die Aufgabe, die Jugend aus der frueheren DDR in das "Konzept gesellschaftlicher Neugestaltung einzubeziehen".
Erfasst von: Deutsches Jugendinstitut, München
Update: 1998_(CD); 2001/1
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