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Autor: Lang, Joerg
Titel: Zur rechtlichen Situation auslaendischer junger Menschen insbesondere in Bezug auf das neue Auslaendergesetz sowie das neue Kinder- und Jugendhilfegesetz.
Quelle: In: Materialien zur Heimerziehung, (1991) 1/2, S. 4-8     Pfeil auf den Link... Verfügbarkeit 
Sprache: deutsch
Dokumenttyp: gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0723-2047
Schlagwörter: Kind; Gesetz; Jugendhilferecht; Kinder- und Jugendhilfegesetz; Ausländer; Jugendlicher
Abstract: Der Beitrag zeigt gegensaetzliche Tendenzen von neuem Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG; ab 1.1. 91; ehem. DDR: ab 3.10.90) und neuem Auslaendergesetz (ab 1.1. 91) auf: Waehrend nach dem neuen KJHG weitgehend eine rechtliche Gleichstellung auslaendischer Kinder und Jugendlicher mit Deutschen erfolgt, erhoeht das neue Auslaendergesetz (AuslG) die Diskriminierung bei partieller groesserer Rechtssicherheit. Die Kompliziertheit der rechtlichen Regelungen fuehrt dazu, dass junge Auslaender ihre Rechte kaum (selbststaendig) oder nur mit grossem und meist kostspieligem rechtlichen Aufwand wahrnehmen koennen, was bei ihnen das Gefuehl entstehen laesst, den Behoerden ausgeliefert zu sein. Nicht die persoenliche Entwicklung und Entfaltung persoenlicher Freiheit und Mitverantwortung stehen im Vordergrund, sondern ordnungspolitische und fiskalische Kriterien. Der Status als "Untertan" nach dem Auslaendergesetz, der keinerlei Mitwirkungsrechte hinsichtlich des Landes und der Gesellschaft hat, in der der lebt, kontrastiert zu den erklaerten Zielen des neuen KJHG, in dem "jeder junge Mensch" das Recht auf Erziehung hat. Die Diskriminierung gegenueber den deutschen Kindern und Jugendlichen traegt erheblich zur Verschaerfung von menschlichen, sozialen und politischen Konflikten bei.
Erfasst von: Deutsches Jugendinstitut, München
Update: 1998_(CD); 2001/1
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