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Autor: Stupperich, Martin
Titel: " Ich spuere muentzerischen Geist in ihm.". Der Umgang mit Lehrabweichungen in den lutherischen Territorien des 16. Jahrhunderts - das Beispiel Herzogtum Preussen.
Quelle: In: Praxis Geschichte, (1992) 3, S. 12-16
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Sprache: deutsch
Dokumenttyp: gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0933-5374
Schlagwörter: Sekundarbereich; Unterrichtsmaterial; Text; Geschichte (Histor); Geschichtsquelle; Lehrstreit; Rekatholisierung; Bild; Häresie; Luthertum; Protestantismus; 16. Jahrhundert; Frühe Neuzeit; Materialsammlung; Augsburger Interim; Königsberger Lehrstreit; Moerlin, Joachim; Ossiander, Andreas; Preußen
Abstract: Thema des Artikels ist der Umgang mit Lehrabweichungen in den lutherischen Territorien des 16. Jahrhunderts. Ausgehend von der Meinung Martin Luthers ". Man lasse die geister aufeinanderplatzen und treffen." wird am Beispiel der Auseinandersetzung um die richtige Form der Rechtfertigungslehre im Herzogtum Preussen (1550-52) als Folge des Augsburger Interims von 1548 verdeutlicht, dass man im 16. Jh. Lehrabweichungen mit staatlichen Zwangsmitteln begegnete, um die Glaubenseinheit des Mittelalters wiederherzustellen (Rekatholisierung). Verlauf und Ausgang des Koenigsberger Lehrstreits zwischen Andreas Ossiander (Nuernberg) und Joachim Moerlin (Goettingen) zeigen, dass im Luthertum zwischen kirchlichem und weltlichem Bereich geschieden wurde. So liess - im Sinne der Zwei- Reiche-Lehre Luthers - der preussische Herzog, obwohl er selbst eindeutig Partei nahm, die strittigen theologischen Fragen von Geistlichen und Theologen klaeren und griff erst danach mit staatlicher Gewalt ein. Das beigefuegte Material liefert Texte zu den Voraussetzungen des Lehrstreits und zur Urteilsfindung. UNTERRICHTSGEGENSTAND: Der Umgang mit Lehrabweichungen im Herzogtum Preussen im 16. Jahrhundert.
Erfasst von: Hessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update: 1998_(CD); 2001/1
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