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Autor: Weissenborn, Juergen
Titel: Subjektlose Saetze in der fruehen Kindersprache. Ein theoretisches und empirisches Problem der aktuellen Spracherwerbsforschung.
Quelle: In: Der Deutschunterricht, 42 (1990) 5, S. 35-47
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Sprache: deutsch
Dokumenttyp: gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0340-2258
Schlagwörter: Empirische Untersuchung; Forschung; Sachinformation; Deutsch; Kindersprache; Linguistik; Sprachentwicklung; Spracherwerb; Subjekt (Ling); Universalgrammatik; Französisch
Abstract: Weder im Deutschen noch im Franzoesischen ist die Auslassung von thematischen Subjekten zugelassen. Dennoch fehlt bei nahezu 40 Prozent der Aeusserungen von Kindern, die diese beiden Sprachen erwerben, bei vorliegendem Verb das lexikalische Subjekt. Die Frage, wie Kinder herausfinden, ob ihre Sprache ein Nullsubjekt zulaesst, ist deshalb besonders interessant, weil das Prinzip der "Universalgrammatik" und deren Nullsubjektparameter dabei empirisch untersucht werden koennen. Ausserdem kann hier deutlich die Grenze zwischen induktionistischen und nativistischen Spracherwerbstheorien markiert werden. Die bisher fuer den Erwerbsverlauf angebotenen Hypothesen werden durch die deutschen und franzoesischen Kindersprachdaten nicht gedeckt. Postulliert man jedoch, dass Nullsubjekte waehrend der Nullsubjektphase in allen syntaktischen Umgebungen etwa gleich haeufig auftreten sollten, dann zeigen die Daten, dass es 2 Kontexte gibt, in denen das Subjekt nie fehlt: in durch eine Konjunktion eingeleiteten Nebensaetzen und in Fragesaetzen und in Fragesaetzen, die durch W- Fragepronomina eingeleitet werden. Diese Beobachtung ist Grundlage fuer die Erklaerung des Erwerbsverlaufs im universalgrammatischen Sinn, die der Autor im letzten Drittel seines Aufsatzes ausbreitet.
Erfasst von: Hessisches Landesinstitut für Pädagogik, Wiesbaden
Update: 1998_(CD); 2001/1
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