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Autor: Haebel, Hannelore
Titel: Erziehungshilfe und Prostitution Minderjaehriger.
Rechtsgutachten zur Frage der Strafbarkeit von Erzieherinnen, die Minderjaehrigenprostitution dulden und zum Gegenstand lebensweltorientierter Paedagogik machen.
Quelle: In: Materialien zur Heimerziehung, (1992) 2, S. 2-11     Pfeil auf den Link... Verfügbarkeit 
Sprache: deutsch
Dokumenttyp: gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
ISSN: 0723-2047
Schlagwörter: Aufsichtspflicht; Strafrecht; Prostitution; Sexueller Missbrauch; Jugendhilfe; Heimerziehung; Gutachten; Erzieherin; Heimjugendlicher; Minderjähriger
Abstract: Haebel erstellte dieses Rechtsgutachten fuer das Hessische Fortbildungswerk fuer soziale Fachkraefte in Wiesbaden. Es geht von dem Dilemma aus, in dem sich ErzieherInnen in der Heimerziehung befinden, wenn sie einerseits zwar Kenntnis davon erhalten, dass Kinder und Jugendliche, die in Massnahmen der Jugendhilfe aufgenommen worden sind, weiterhin der Prostitution nachgehen, sie aber aus der Befuerchtung, zu massiven Repressionen gezwungen zu sein, diese Kenntnis verbergen und verdraengen. Darueber hinaus ist die Sorge von ErzieherInnen Anlass fuer dieses Rechtsgutachten, sich bei offener Duldung der Prostitution strafbar zu machen. Haebel geht der Frage nach, ob sich ErzieherInnen strafbar machen, wenn sie sich zu einem paedagogisch begruendeten (lebensweltorientierten) offensiven Dulden der Prostitution entschlossen haben. In vier Punkten werden Straftatbestaende geprueft, die ErzieherInnen durch Dulden eigenstaendig als TaeterInnen verwirklichen koennten: Foerderung sexueller Handlungen, sexueller Missbrauch, Foerderung der Prostitution, Verletzung der Fuersorge- und Aufsichtspflicht. In fuenf Punkten wird geprueft, in welchen Faellen sie als GehilfInnen zu Straftaten anderer in Frage kaemen (Straftaten der Freier, Zuhaelter, der Kinder und Jugendlichen). Strafbarkeit im Falle einer Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten oder AIDS wird ausgeklammert.
Erfasst von: Deutsches Jugendinstitut, München
Update: 1998_(CD); 2001/1
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