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Autor: Ferree, Myra M.
Titel: Aufstieg und Untergang der "Muttipolitik": Feminismus und deutsche Vereinigung.
Quelle: In: Diskurs, (1992) 1, S. 60-65
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Beigaben: Literaturangaben
Sprache: deutsch
Dokumenttyp: online; gedruckt; Zeitschriftenaufsatz
URN: urn:nbn:de:0111-opus-67015
Schlagwörter: Feminismus; Frau; Alltag; Entwicklung; Lebenswelt; DDR; Deutschland-Östliche Länder
Abstract: Die friedlichen Revolutionen in Osteuropa im Jahr 1989 leiteten eine neue Ära mit weitreichenden Folgen für die Frauen ein. Dieser Übergang hat sich in der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik besonders schnell vollzogen. Die DDR zeichnete sich durch eine sehr aktive Frauenbewegung aus, die im Laufe der Wende entstand. Dieser Aufsatz gibt einen Überblick über die Sozialpolitik der DDR, die einer deutlichen und organisierten feministischen Kritik unterzogen wurde, sowie über die sich verändernden politischen Verhältnisse, in denen die Bewegung Fuß zu fassen suchte. Die geschlechtsspezifischen Vorteile für Frauen als Mütter schufen diskriminierende Bedingungen, die die Feministinnen erkannten und gegen die sie sich wandten. Ihr Versuch, die DDR-Politik in Richtung einer Gleichbehandlung von Männern und Frauen zu verändern, scheiterte u.a. deshalb, weil der Staat als ganzer zusammenbrach. Die Konfrontation mit der anders organisierten und weniger großzügigen Sozialpolitik in der BRD hat die Feministinnen in eine defensive Haltung gedrängt. In der gegenwärtigen Krise werden zwei wichtige Grundsätze in weiten Kreisen bejaht: die Notwendigkeit von Treffpunkten, in denen Frauen ihre eigenen Interessen artikulieren können, um nicht nur Nutznießerinnen oder Opfer einer staatlich bestimmten Frauenpolitik zu bleiben, und das noch wichtigere Problem, wie Männer in die Reproduktionsarbeit einzubeziehen sind. (DIPF/Orig.).
Erfasst von: Landesinstitut für Schule, Soest
Update: 1998_(CD); 2001/1
Verfügbarkeit: Literaturbeschaffung und Bestandsnachweise in Bibliotheken

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