DEPOT: Datenbank editorischer Merkmale pädagogischer Fachzeitschriften

Erläuterungen zu einzelnen Feldern der Datensatzanzeige

ZDB-ID

Identifikationsnummer des Titelnachweises in der Zeitschriftendatenbank der Deutschen Nationalbibliothek. Der Link öffnet die Anzeige des Nachweises dort.

ISSN

Internationale Standardseriennummer; Nummer, die Zeitschriften und Schriftenreihen eindeutig identifiziert.

Anfangsjahr

Anfangsjahr bezeichnet den Beginn der Zeitschrift unter diesem Namen. Dies muss nicht identisch sein mit dem Gründungsjahr der Zeitschrift, die unter anderem Namen schon eine längere Zeit existieren kann.

Themenfelder

Die Themenfelder basieren auf den Sektionen der DGfE bzw. den fachdidaktischen Gesellschaften. Diese wurden aber z.T. modifiziert und zu größeren Gruppen zusammengefasst bzw. um weitere Themenfelder (z.B. Hochschulforschung) ergänzt. Die Zuordnung erfolgt immer nur zu einem Themenfeld, bei multithematischen Zeitschriften zum vorwiegend behandelten Gebiet.

Open Access

gibt an, ob Artikel der Zeitschrift kostenfrei und öffentlich im Internet zugänglich sind. Eine programmatische Aussage zur Verlagspolitik ist auf Basis des Merkmals nicht sicher ableitbar. DEPOT verwendet folgende Definitionen:
open access: ja (alle Teile eines Zeitschriftenheftes sind frei zugänglich)
open access: teilweise (Editorial + mind. 1 aktueller Fachartikel sind frei zugänglich)
open access: nein (nur Inhaltsverzeichnis, Abstracts, Editorial, Info-Rubrik ö.ä. sind frei zugänglich)

Wissenschaftliche Orientierung

Die Angaben zur vorwiegenden Ausrichtung wurde der Selbstbeschreibung der Zeitschrift entnommen und in drei Kategorien eingeteilt: wissenschaftlich - praktisch - wissenschaftlich und praktisch.

Ergänzend wird die Eigenauskunft der Zeitschrift zu wissenschaftlicher Orientierung und Zielgruppen zitiert bzw. paraphrasiert und in Anführungszeichen der kategorialen Zuordnung angefügt.

Review-Verfahren

Zeitschriften verwenden eine Reihe verschiedener Begriffe wenn sie die von ihnen eingesetzten Verfahren zur Begutachtung von Manuskripten beschreiben. Es wurde ein Vorgehen gewählt, dass sich an den von den Zeitschriften selbst benutzten Begriffen orientiert und diese zu Kategorien zusammenfasst:

Redaktionsbegutachtung: Genannt ist eine Begutachtung durch Redakteure/die Redaktion einer Zeitschrift

Herausgeberbegutachtung: Genannt ist eine Begutachtung durch Mitglieder des Herausgeberkreises der Zeitschrift

Peer Review: Genannt ist „Peer Review” oder der Einsatz „externer” Gutachter. Ergänzend wird die Eigenauskunft der Zeitschrift zu ihrem Review-Verfahren zitiert bzw. paraphrasiert wiedergegeben.

Sonstiges: Wenn die eingereichten Manuskripte keinen der angeführten Begutachtungsprozesse durchlaufen

Unbekannt: Wenn keine Informationen über die Begutachtung vorliegen

Indizierung in bestimmten Datenbanken

Hier wird erfasst, wenn die Zeitschrift in ausgewählten Datenbanken (ERIC, IBZ, IBSS, PsycInfo, Scopus, SSCI, CSA, FIS Bildung) indexiert wird.

Reputation für wissenschaftliche Publikationen

Die Bewertung der Zeitschrift im Hinblick auf ihre Reputation für wissenschaftliche Publikationen erfolgte 2009 durch Experten der DGfE-Kommissionen und der fachdidaktischen Gesellschaften. Jede Kommission der DGfE oder fachdidaktische Gesellschaft der GFD, vertreten durch einen oder mehrere ausgewählte Experten, konnte Zeitschriften ihres Fachgebietes, aber auch anderer Gebiete soweit sie für ihre Arbeit relevant sind, auf einer Skala von 1 (geringe Reputation) bis 4 (sehr hohe Reputation) bewerten. Die Gesamtbewertung einer Zeitschrift wurde auf folgendem Weg ermittelt: wenn innerhalb einer Kommission oder fachdidaktischen Gesellschaft mehrere Personen eine Zeitschrift bewerteten, wurde der Mittelwert als Votum dieser Gruppe gebildet. Bekam eine Zeitschrift Bewertungen von mehreren Kommissionen oder fachdidaktischen Gesellschaften errechnet sich die Gesamtbewertung als Mittelwert der Voten. Die Differenzen in der Bewertung einer ZS wurden als Spannbreite zwischen höchstem und niedrigstem Wert gekennzeichnet.